An diesem Wochenende, vom 11. bis 13. November, wird der Weltreiterverband
FEI auf seiner Generalversammlung in Rio De Janeiro über ein neues,
eigenes Regelwerk für Reining entscheiden.
Das neue Regelwerk soll, so die FEI, genau definieren, welche Trainings-
und Abreitemethoden für sliding stops, spins und back ups auf FEI-Veranstaltungen
angewandt werden dürfen, welche Bits und Sporen eingesetzt werden
dürfen und wieviele FEI-Stewards mindestens auf den Turnierplätzen
anwesend sein müssen.
Zudem wird jedem Verband, dessen Regelwerk nicht vollkommen mit
dem der FEI übereinstimmt, in Zukunft nicht mehr erlaubt werden,
FEI Reining Events zusammen mit seinen eigenen Klassen zu veranstalten.
Im Klartext bedeutet das, daß Turniere wie die FEI World Finals
oder die FEI-Europameisterschaft in Zukunft nicht mehr mit NRHA-anerkannten
Shows zusammen stattfinden können, sollte sich die NRHA USA nicht
in Gänze dem neuen FEI-Regelwerk anpassen.
Update
12. November:
Raymond Grether aus den Niederlanden kommt ins FEI Reining Committee.
Er nimmt bis mindestens 2015 den Platz von Anat Kirshner (BEL)
ein.
Seine Kollegen im Committee sind: Robert Norman Thompson (CAN)
als Vorsitzender bis 2014 sowie Jan Boogaerts aus Belgien (bis
2014) und die beiden AQHA-Funktionäre Bill Brewer (2014)
und Johannes Orgeldinger (2013).