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Pat Feuerstein, seit 1972 in den USA mit dem Reiningsport sowohl als Aktive als auch als Funktionärin verbunden, erklärt jetzt in ihrem Online-Blog den Grund für die europäische Dominanz:
Die NRHA-Weltrangliste interessiert die Reiter in den USA schlichtweg nicht, vor allem nicht die Open-Reiter, denn sie verdienen wesentlich mehr auf den großen und kleinen Turnieren der Zuchtförderprogramme wie NRHA Derby, Futurity oder NRBC als in den regulären NRHA-Klassen.
Während Rudi Kronsteiners höchster Gewinnscheck in der vergangenen Saison über 4.190 USD lautete, seine Gesamtgewinnsumme in 2009 waren 22.366 USD, gewann bereits schon der Sieger des NRBC Open 2009, Andrea Fappani auf Cromed Out Mercedes, stolze 75.000 USD, nachher übrigens Nr. 11 der NRHA Weltrangliste 2009.
Da diese Gewinnsummen aber nicht in die NRHA-Weltrangliste eingehen, sagt das NRHA-Ranking über die tatsächlichen Verhältnisse nichts aus.
Denn anders als in Deutschland, wo das Nachzuchtprogramm der NRHA Germany nur noch 30 Pferde in die Derbyprüfungen lockt, können auf den Futurities und Derbys mit ein oder zwei Ritten viel Geld verdient werden.
Und das ist, so meint Pat Feuerstein, auch der Grund, warum in Zukunft so schnell kein Amerikaner mehr NRHA World Champion wird:
Warum 20 Turniere für eine bestimmte Gewinnsumme starten, wenn man mit viel weniger Ritten auf Derbys viel mehr Geld gewinnen kann und zudem seltener im Trainingsbetrieb zuhause fehlt?
Mehr dazu
Par Feuerstein: My Spin
Fragen? Die 20 wittelsbuerger.com-Experten helfen gerne weiter, z.B.
Nico Hörmann, Grischa Ludwig oder Daniel Klein für den Bereich Reining.
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