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AMERICANA 2008: 44.000 Besucher – das ist die Champions League der Westernreiter
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210.000 Dollar Preisgeld (140.000 Euro) wurden ausgeschüttet / Reiter aus 16 Nationen / Bernard Fonck gewinnt auf BA Reckless Chick die Bronze Trophy Open

Das „Mekka für das Westernreiten“ stand für eine Woche im Mittelpunkt der ganzen Szene: Die Americana hatte gerufen – Corinna und Michael Schumacher sowie weitere mehr als 44.000 Besucher und damit noch mehr als vor zwei Jahren kamen. Wieder war die World Open Championship Western Riding eine gigantische Veranstaltung mit Top-Sport, viel Unterhaltung und zudem mit über 250 Ausstellern die größte Messe ihrer Art.

250 Reiter aus 16 Nationen waren mit 400 Pferden in Augsburg dabei. Sie kämpften in 33 Wettbewerben und bei etwa 920 Start um rund 210.000 Dollar Preisgeld (140.000 Euro). Für die Rinder-Wettbewerbe waren zudem etwa 580 Rinder ins Messezentrum Augsburg gekommen. 1.200 Tonnen Sand und Lehm waren allein in die Hauptarena eingebracht worden. Die Americana bot in diesem Jahr zahlreiche Neuigkeiten. Wie etwa das „Country  Music & Dance Festival“ oder das Americana Pokerturnier. Premiere feierte ebenfalls die Miss Americana-Wahl – und Nachwuchs-Cowboys & -Indianer durften sich erstmals auf das neue Pullman City Kinderland freuen.

Europas führende Verkaufsmesse für Freizeit- und Westernreiter

Neben Top-Sport bot die Americana 2008 Europas führende Verkaufsmesse für den Western- und Freizeitreiter. Auf 20.000 Quadratmetern Fläche in den Hallen 2, 3, 4 und im Freigelände stellten rund 250 Aussteller ein riesiges Warenangebot vor. Bekleidung - vom Stiefel bis zum Stetson, Indianerschmuck, Futtermittel und Pflegeprodukte für Pferde, Stallbau, Zaun- und Führanlagen, Pferdeanhänger und Zugmaschinen. Hier konnte man seinen Ranchurlaub buchen, einen Ausbildungsplatz für sein Pferd finden oder auch ein Pferd kaufen. Immer wichtiger wird das Thema Gesundheit bei den Pferden. Auch hier lagen Bio-Produkte und Futterergänzungsmittel im Trend. Viele Besucher warten mit ihren Einkäufen stets bis zur Americana, weil sie hier die besten Angebote und  Vergleichsmöglichkeiten vorfinden. Ihren Status als touristischer Geheimtipp wollten  die US-Staaten Oklahoma und Kansas mit ihrem ersten Auftritt auf der Americana verbessern. Beide Staaten boten eine Vielfalt an landschaftlichen, kulturellen und historischen Attraktionen. Eine kleine Sensation war ihnen mit der Verpflichtung einer indianischen Tanzgruppe gelungen, die am Messestand stammestypische Tänze und Gesänge vorführte.

Aussteller waren sehr zufrieden

Die Besucher der Americana wissen, dass sie hier ein einzigartiges Angebot vorfinden. Viele warten mit ihren Einkäufen, um hier aus dem größten Sortiment Europas auszuwählen. Kein Wunder also, wenn die Firmen gerne nach Augsburg kommen, hier machen viele ihre besten Geschäfte. Auch dieses Jahr: 60 % der Aussteller bewerteten ihre Beteiligung mit „sehr gut“ und „gut“, 31 % mit „befriedigend“,  für 17 % war sie  sogar noch besser als vor zwei Jahren. Auch das wichtige Messenachgeschäft wird von den betrofffenen Unternehmen sehr positiv eingeschätzt: 66 % erwarten ein „sehr gutes“ oder „gutes“ Folgegeschäft, 28 % gehen von einem „befriedigenden“ Ergebnis aus. Von Kaufkraftschwund war bei der Americana 2008 nichts zu spüren, im Gegenteil: Am Samstag brachen die Verbindungen der EC-Cash-Geräte an den Messeständen zu den Kartengesellschaften immer wieder zusammen, angesichts der vielen Käufe war das Netz einfach überlastet. Auch die Region profitierte von der Americana: Rund 30.000 Übernachtungen wurden aufgrund der Veranstaltung gebucht.

 

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„Hier wird Umsatz gemacht!“ – Aussteller zogen positive Bilanz

„Sehr zufrieden“ war Jo Eiblmeier von Cayuse. Ebenso sah man das beim Saddleshop Wilk sowie bei den Firmen Gomeier und Loesdau, allesamt führende Vertreter der Branche. Sie alle freuten sich über das gute Messegeschäft. Von Kaufkraftschwund war bei der Americana jedenfalls nichts zu spüren. Auch Tom Winter von Winter Saddlery war dieser Meinung. Der Sattelmacher aus Partenstein nutzte die Americana besonders zur Pflege seiner Kundenkontakte.„Das Umfeld ist ideal, und ich bin sehr, sehr zufrieden. Hier wird wirklich Umsatz gemacht! Interessant ist, dass nicht nur die Profis wie Oliver Stein oder Morey Fisk sich für handgemachte Sättel interessieren, sondern auch viele anspruchsvolle Freizeitreiter.“

MD Barns und Buffalo Ranch präsentierten sich erstmals in Europa

Unter den 250 Ausstellern der Americana 2008 waren auch zwei ganz große Namen aus den USA zu finden, die sich beide zum ersten Mal überhaupt in Europa präsentierten: MD Barns und die Buffalo Ranch. MD Barns ist einer der führenden amerikanischen Hersteller von Stallanlagen, die Buffalo Ranch einer der ganz großen Namen im Cutting-Pferde-Geschäft. Dort stehen u.a. die berühmten Hengste TR Dual Rey und Hydrive Cat.

„Nachdem immer mehr Anfragen aus Europa über das Internet bei uns ankamen, haben wir uns entschlossen, einmal persönlich diesen Markt kennen zu lernen“, so MD National Sales Manager  Terry L. Deaton. „Wir haben uns umgehört, was die beste Veranstaltung dafür wäre, und bekamen überall Americana zu hören. Ich bin selbst mit Al Dunning, Carol Rose und Dan Wall gut bekannt, und alle stimmten darüber ein: das ist die beste Veranstaltung Europas für diesen Zweck. Und ich muss sagen, sie hatten mehr als recht. Wir hatten bereits sehr gute Kundenkontakte. Ich denke, wir werden auch das nächste Mal wieder dabei sein.“

Auch Shane Plummer, Präsident der Buffalo Ranch, ist von der Americana begeistert: „Da wir uns den europäischen Markt erschließen wollen, haben wir nach der optimalen Veranstaltung für Kundenkontakte gesucht, und ich muss sagen, jetzt wo ich hier bin, bin ich noch viel beeindruckter als zuvor. Die ersten Tage waren sehr, sehr gut. Es hat sich wirklich gelohnt, hierher zu kommen.“

Großer Medienandrang / Tier-TV drehte für eigene Westernreit-Serie

Schon zur Pressekonferenz am Vortag der Americana war der Medienandrang groß. Bei der Pressekonferenz gaben neben den Vertretern der AFAG auch Sylvia Rzepka, Rudi Kronsteiner, Anna Limmer, Ute Holm und Dr. Kerstin Grosse (Besitzerin von Hot Smoking Chex) den Journalisten kompetent Auskunft in Sachen Westernreiten.  

Das Interesse der Journalisten blieb über alle Tage konstant. Über 80 Medienvertreter hatten sich für die Veranstaltung akkreditiert. Einen großen Americana-Part drehte der Sender Tier TV – hier wird der Americana eine eigene Sendung gewidmet und ab März 2009 in acht Folgen über die deutsche Westernreitszene berichtet werden. Das „Erste Deutsche Tierfernsehen“ ist über Satellitenempfang – Astra Digital, aber auch in vielen digitalen Kabelnetzen zu empfangen.

Enormes Medieninteresse aus den USA

Welchen Stellenwert die Americana besitzt, zeigte allein schon die Tatsache, dass drei der  wichtigsten Fachmagazine der USA über das Event berichten: die Quarter Horse News, das AQHA Journal und der NRHA Reiner. Das AQHA Journal hatte in seiner letzten Ausgabe bereits einen 2-seitigen Vorbericht. Alles andere als normal für die Aufmerksamkeit in den USA für europäische Veranstaltungen.

Groß auch das Interesse bei all denen, die nicht zur Americana kommen konnten: Allein im Live-Stream der Show verfolgten über 17.500 Menschen die Leistungen der Sportler.

Staatsminister Joachim Herrmann bei der offiziellen Eröffnung:

„Americana – das ist die Champions League der Westernreiter“

„Diese Veranstaltung kann mit Recht als `Mekka des Westernreitens` bezeichnet  werden. Diese Bezeichnung beschreibt kurz und prägnant den sportlichen Stellenwert der Veranstaltung. Die Americana ist die Champions League der Westernreiter“, erklärte Bayerns Staatsminister Joachim Herrmann zur offiziellen Eröffnung der Americana. Allen Teilnehmern und Besuchern wünschte er, das typische Lebensgefühl der Westernkultur zu erleben, „das Herz und Sinne gefangen nimmt“. „Die Americana ist ein echter Besuchsmagnet. Die große Zahl der Aussteller und das beeindruckende Angebot rund ums Pferd belegen, dass diese Show die Verkaufsmesse Nummer Eins im Westernreitsport ist. Ich kann allen nur empfehlen: Besuchen Sie die Americana, denn die Aura des Pferdesports und die gemeinsame Begeisterung für die Westernkultur kann man nur vor Ort hautnah erleben.“ Der Staatsminister übrigens erlebte Westernreiten nach dem offiziellen Teil auch hautnah. Denn zu seiner Überraschung stand ein Pferd für ihn parat: Anna Limmer hatte Hesa San Jo gesattelt – und prompt drehte der Politiker seine ersten Runden im Westernsattel vor den Toren des Red Grizzly Saloon.

„Glanzvolle Gesamt-Inszenierung“

Daran hatten auch die anderen Teilnehmer der offiziellen Eröffnung sichtlichen Spaß. Wie etwa Heiko und Hermann Könicke, Geschäftsführende Gesellschafter der AFAG Messen und Ausstellungen GmbH. Sie bestätigten den Staatsminister in seiner Einschätzung: „Es gibt viele Westernreitveranstaltungen, aber nur eine Americana. Hier in Augsburg gibt es einfach fantastische Bedingungen, die amerikanische Lebensart in einer ganz besonders familiären Atmosphäre zu erleben. Wir dürfen sicherlich von einer glanzvollen Gesamt-Inszenierung sprechen.“

Oberbürgermeister: „Augsburg ist stolz auf die Americana“

Das bestätigte auch Augsburgs Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl: „Augsburg ist in diesen Tagen zum zehnten Mal in Folge das Zentrum des europäischen Westernreitens. Und vor allem kann ich sagen, die Americana gehört mittlerweile ein gutes Stück zu Augsburg. Wir in der Region freuen uns immer sehr auf diese Veranstaltung – und wenn dann die Stadt mit den ganzen Plakaten geschmückt ist und plötzlich mit den amerikanischen Wagen ganz viele andere Fahrzeuge im Stadtverkehr auftauchen – dann wissen wir alle: es ist endlich wieder soweit. Kurzum sage ich: Die Stadt Augsburg ist stolz auf diese einzigartige Veranstaltung mit ihrem großartigen Erlebnischarakter!“

Amerikanischer Lifestyle

Auch Isabella Cascarano, Konsulin für Handelsangelegenheiten der Vereinigten Staaten von Amerika, schwärmte: „Diese Americana 2008 ist die bisher größte und spektakulärste seit der Gründung. Sie vermittelt wie kaum eine andere Veranstaltung den größten Exportschlager der USA: den amerikanischen Lifestyle. Und macht dadurch natürlich auch Appetit auf einen Besuch bei uns. Das stützt natürlich zudem die ohnehin sehr großen wirtschaftlichen Verbindungen zwischen den USA und Deutschland.“

Corinna und Michael Schumacher auf der Americana

Prominenter Besuch auf der Americana: Auch Corinna und Michael Schumacher ließen sich das „Mekka des Westernreitens“ nicht entgehen. Gemeinsam schlenderten sie durch die große Messe und informierten sich über zahlreiche Angebote. Corinna Schumacher ist selbst begeisterte Westernreiterin.

„Americana ist nur mit Quarter Horse Congress vergleichbar“

„Das ist jetzt die dritte Americana für mich“, so Richter Ronald Sharpe. „Und jedes Mal sehe ich einen neuen Quantensprung, was die Qualität anbelangt. Eine wirklich tolle Veranstaltung. Ich habe schon viele Turniere in Europa gerichtet, aber dieses Event ist mit keinem anderen vergleichbar – außer mit dem Quarter Horse Congress in den USA. Die Americana ist auch in den USA sehr bekannt.“

Besonders beeindruckt war sein Richterkollege John Tuckey von der Open Bronze Trophy. „Diese Trophy hätte jederzeit auch in den USA sein können. Hervorragende Pferde und Top Reiter! Vor allem fasziniert mich das Konzept dieser Veranstaltung – die Mischung aus Spitzensport und Show, und dieses perfekt organisiert.“

Scott Ferguson: „Will auf jeden Fall wiederkommen!“

Einer der prominentesten Teilnehmer der Americana war Scott Ferguson. Der texanische Trainer hat schon über 800.000 Dollar in der Cutting-Arena gewonnen. Es ist sein erster Aufenthalt in Europa - kein Wunder, dass er bei der Americana aus dem Staunen nicht mehr herauskam.  „Ich kann es einfach nicht fassen, wie viele Zuschauer hier sind! So was kenne ich nicht mal von den meisten unserer Shows. Einfach unglaublich. Und dann so viele Disziplinen nebeneinander... Eins ist sicher: wenn’s irgend geht, will ich auf der nächsten Americana wieder dabei sein.“

Italienisches Fachmagazin: „Super Organisation, unglaublicher Sport“

Auch Cristina Morelli, Chefredakteurin des italienischen Fachmagazins „Cowboy`s Magazine“ zeigte sich begeistert: „Das war eines der tollsten Events, das wir je gesehen haben. Super Service, super Organisation, unglaublicher Sport“, lobt sie.

Sportliche Leitung sehr zufrieden

Hochzufrieden zeigte sich auch die Sportliche Leitung: „Mister Americana“ Horst Geier und Show-Manager Joachim Bochmann meinten: „Die Americana bot nicht nur Top-Sport, sondern war auch einmal mehr eine Drehscheibe für die Westernreitszene. Alle waren da – 17 Verbände, Züchter, Pferdebesitzer, Aussteller und natürlich die Reiter. Es wurden neue Kontakte und Freundschaften geknüpft, alte Verbindungen wieder aufgefrischt.“

Mit den sportlichen Leistungen waren Horst Geier und Joachim Bochmann sehr zufrieden: „Die Leistungen waren klasse. Vor allem die Bronze Trophy Open und das Cutting begeisterte. Gleichzeitig haben wir erkannt, dass wir noch etwas mehr für die anderen Disziplinen wie Pleasure und Trail machen müssen. Wie etwa den Pleasure-Reitern eigene Abreitezeiten einzuräumen. Die Americana fußt auf den drei Säulen Sport, Information und Unterhaltung. Und innerhalb des Sports wollen wir noch mehr darauf achten, dass auch hier die verschiedenen Disziplinen ihren jeweils berechtigten Stellenwert erhalten.“

Neuer Practice-Pen für Cutter wurde extrem gut angenommen

Zwei Maßnahmen, die beispielhaft die Teilnehmerfreundlichkeit des Veranstalters bewiesen: „Zum einen sorgte der entzerrte Zeitplan für kurze Warteschlangen an der Meldestelle. Wir hatten es dieses Jahr wieder so gelegt, dass schwerpunktmäßig erst die Cutter, dann die Cow Horse-Rider und schließlich die Reiner dran waren. Entsprechend auf die ersten Tage verteilt trafen die Teilnehmer ein und konnten wesentlich entspannter begrüßt werden“, so Geier und Bochmann.

Zum anderen wurde die neu geschaffene Möglichkeit zum Practice Pen in der Hauptarena von den Cuttern sehr begrüßt: Zwar zu „harten“ Zeiten morgens stets etwa zwischen 3 und 7 Uhr, nahmen die Reiter dieses Angebot, unter Showbedingungen zu trainieren, begeistert an. Über 260 Ritte absolvierten die Cutter auf diese Art zu Übungszwecken.

„Wir haben uns sehr über das Lob gefreut“

Nicht zuletzt wusste sich die Sportliche Leitung zu bedanken. Horst Geier und Joachim Bochmann: „Zum einen sagen wir Danke an alle Reiter, hier zur Americana gekommen zu sein. Wir haben uns sehr über das Lob vieler Teilnehmer gefreut und waren natürlich auch sehr glücklich, neben der europäischen Creme der Sportler auch Top-Cracks aus Übersee sowie wichtige Unternehmer aus den USA zu Gast gehabt zu haben.

Danke an alle Helfer: „Americana-Familie“ zieht an einem Strang

Ein enormes Dankeschön gilt aber auch unseren Helfern: Das ist wie eine große Familie. Es gibt von Americana zu Americana kaum personelle Änderungen. Das bringt Kontinuität, ist aber auch ein Zeichen für die Stimmung und den Zusammenhalt. Das Americana-Team funktioniert mit dieser Erfahrung im Rücken wie ein Wirtschaftsunternehmen: Viele einzelne Helfer-Teams arbeiten sehr autark ihr Aufgaben ab wie etwa Parcoursdienst, Stallwache, Meldestelle, Rinder und vieles mehr – denken aber gleichzeitig immer an das Gesamtziel, nämlich eine so perfekte Gesamt-Americana wie nur möglich zu schaffen. Danke an alle!“

Viel Andrang auf der Stallion Avenue

Züchtern präsentierte die Americana ein in Europa einzigartiges Angebot. In der „Stallion Alley“ in Halle 2 konnten Top-Hengste – die Creme de la Creme an Quarter Horses, Paints oder Appaloosas – begutachtet werden.

Großes Interesse für Decksprungversteigerung

Großes Interesse gab es auch an der Decksprungversteigerung. Zwölf Hengste wurden zudem auf der Americana von ihren Trainern bzw. Besitzern innerhalb der Abendshows vorgestellt. Gebote konnten per Fax, persönlich oder schriftlich am Infostand in Halle 2 abgegeben werden. „Das Interesse war sehr groß“, so Anne Schmidt, Mit-Organisatorin der Versteigerung, die erstmals auf der Americana 2006 durchgeführt wurde. „Die Leute freuten sich, ihre Wunsch-Hengste live zu sehen und das in einem so tollen Umfeld.“

Diese Hengste waren dabei: ARC Genuine Oak, Shotgunner, I Cee Diamonds, Reds Gonna Rein, Puro Chic, Heza Sure Whiz, Hot Smokin Chex, Doctor Zip Nic, Coeur D Wright Stuff, ARC Surprise Sketch, Boggies Blue Jac, Jacs Ready To Slide, Gunslider, Shiners Vintage, Dream Cowboys, Peek A Boom, Footworks Finest, Cat Prints.

Höchstgebote für Footworks Finest und Hot Smokin Chex

Die Decksprungversteigerung war ein voller Erfolg. Alle Sprünge wurde versteigert – zu einem Durchschnittsgebot von knapp 1.000 Euro. Das Höchstgebot von 1.600 Euro erhielt ein Decksprung von Footwork Finest, 1.500 Euro wurden für einen Decksprung von Hot Smokin Chex gezahlt.

Reiter aus 16 Nationen kämpften um knapp 210.000 Dollar Preisgeld

Bei der Americana traten Topstars des Westernreitens aus der ganzen Welt an. Am Start waren 250 Teilnehmer aus 16 Nationen mit rund 400 Pferden. Diese Nationen waren vertreten: Schweden, Dänemark, Polen, Niederlande, Belgien, Frankreich, Schweiz, Österreich, Italien, Israel, Tschechien, Slowakei, USA, Kanada, Mexiko und Deutschland. Richter der Americana 2008 waren Christine Auch, Ronald Sharp und John Tuckey.

Insgesamt standen 33 verschiedene sportliche Entscheidungen an, exakt 139.635,59 Euro bzw. genau 209.453,39 Dollar Preisgeld wurde ausgeschüttet. Besondere Spannung versprach wieder die  NRHA Bronze Trophy Open. Allein in dieser Prüfung waren 30.000 Euro added ausgeschrieben.

„Sieg auf der Americana ist etwas Hyper-Besonderes“

Bronze Trophy Reining geht an den Belgier Bernard Fonck

Der Belgier Bernard Fonck gewann die mit knapp 35.500 Euro dotierte NRHA Bronze Trophy Reining. Der WM-Teilnehmer siegte mit überragenden 228 Punkten. „Mein Pferd BA Reckless Chick hat alles gegeben – ich bin mächtig stolz“, so der 35-jährige. Er verwies den Italiener Uli Kofler, der Hot Smokin Chex vorstellte, auf den zweiten Platz. Bernard Fonck strich noch einen weiteren Sieg ein: Er gewann auch die Reining Futurity der Americana.

Dramatisch gestaltete sich auch die Entscheidung in der Reined Cow Horse Futurity. Das ist das Nachwuchschampionat für „Rinderpferde“ und wird über drei Disziplinen ausgetragen. Diese Prüfung gewann gegen neun italienische Konkurrenten im Finale der Deutsche Philipp Martin Haug auf A Smarty Plants.

                      

Vierter Americana-Sieg in Folge für Gianluca Munarini im Cutting

Neuer Europameister im Cutting Open wurde Gianluca Munarini, der Starlight Elan vorstellte. Der Italiener gewann damit diese Americana-Prüfung bereits zum vierten Mal in Folge! Auf den zweiten Platz kam der in Texas lebende Uwe Röschmann, der Ricochet Pep erfolgreich vorstellte. Cutting-Experte Jürgen Döring, selbst frischgebackener Europameister Non-Pro, meinte zur Bedeutung eines Erfolges in Augsburg: „Auf der Americana zu gewinnen, ist was ‚Hyper-Besonderes’ – hier trifft man auf die wirklich großen Gegner.“

Muss für Fans: Americana-Abendshows      

Die absoluten Highlights der Americana wurden in drei Abendshows angeboten, „garniert“ mit spektakulären Showeinlagen. Den Auftakt bildete die Gala „Run of the Stars – Reining at it’s best“ mit dem Reining-Finale der NRHA Bronze Trophy Open Reining. Tags darauf stand das „Cow Horse Festival“ auf dem Programm, verbunden mit dem Finale der European Reined Cow Horse Futurity. Als letzte Abendshow zeigte die „Cutting Spectacular“ als Höhepunkt die Entscheidung im „ECHA European Cutting Championship Open“.

„King Kong“ Grischa Ludwig

Moderator Joachim Bochmann band mit dem „Mythos Cowboy“ einen roten Faden um die Galashows. Seine zentrale Botschaft war ein Zitat von Robert Shufelt: „Es ist das Privileg des Cowboys, auf einem guten Pferd zu sitzen und auf den Hinterteil eines Rindes hinabschauen zu dürfen.“ Unter diesem Motto erlebten die Besucher Spitzensport, aber auch rasante und unterhaltsame Showeinlagen. Wie etwa Country-Sängerin Jodie Broich, eine Pat Parelli-Show, die Showtruppe von Pullman City mit einer Pyramide auf drei Kutschen oder aber People-Cutting von Jörg Pasternak. Lasso-Kunst, Rasse- und Hengstpräsentationen, Barrel Race und Pole Bending wie auch Voltigier-Fertigkeiten wurden gezeigt. Auch die rasanten Thunderguys fehlten nicht mit ihren Stunts.

Groß war der Spaß bei der Freestyle-Reining mit Markus Häberlin, Ricky Bordignon und „King Kong“ Grischa Ludwig. Ein anderer Höhepunkt war die Motorrad-Kunst von Tony Rossberger, der etwa weit hinaus über Autos sprang. Eine große Gaudi war auch das Sponsor-Race: Wann hat man schon zuvor versierte Westernreiter auf dem Kutschenbock gesehen, um wichtige Sponsoren der Americana schnellstmöglich durch einen Parcours zu fahren? Drei bekannte Größen machten den Spaß mit: Ute Holm für das Old-Sorrel-Team, Grischa Ludwig im Haflinger-Zweispänner für Western Outwear und der als Sieger aus dieser Prüfung hervorgehende Ricky Bordignon für Stars and Stripes.

Highlight für Country-Fans: Country Music & Dance Festival

Alle Country-Fans unter den Besuchern freuten sich über das erstmals angebotene „Country Music & Dance Festival“. Das Country Music & Dance Festival in Halle 7 bot neben neben der Bühne für die Live-Auftritte der Bands auch eine genügend große Tanzfläche. Organisiert wurde das Dance Festival vom Bundesverband für Country & Western Tanz (BfCW).


Mit Yvonne Zielonka-Hlousek war auch eine mehrfache Welt- und Europameisterin im Country- und Western-Tanz mit dabei. Sie leitete zudem einen eigenen Tanz-Workshop. Yvonne Zielonka-Hlousek fing 1997 mit dem Country & Western Tanzen an. Sie nahm an vielen nationalen und internationalen Turnieren teil. Bis zu ihrem heutigen Superstar Level haben ihr viele bekannte Linedance und Couple Teacher geholfen, wie z. B. Rex Jones (USA), bei dem sie 12 Wochen Unterricht nahm, Lisa & Gary McEntire, Jörg Hammer und vielen mehr. Sie unterrichtet regelmäßig im Raum Kreis Bergstrasse und in der Pfalz und fördert dabei vor allem junge Talente. Besonders stolz ist sie auf ihre zahlreichen Privatschüler und ihre Team Choreographien. Zu ihrem größten Erfolgen gehören:  Europameisterin: 1998, 2000, 2001, 2003, 2004, Weltmeisterin: 2003, 2004

Für viel Anspruch sorgten auch Manuela DeGuire, Präsidentin des BfCW, Heidi Hlousek und Jochen Zimmermann – alles erstklassige Country- und Western Tänzer-/innen.

Workshop-Tänze

Das waren einige der Tänze, die einstudiert wurden:  Kid Rock Alabama, Kick'n'Swing, Dog & Bone, Nimby, High Time, Winner at a Game, Give it Back To Me, Back to Country, I Kissed A Girl, Four Minutes Kick, Never Be Alone, Urban Living, One Two Step, Big Love, Drinkin' Bone, Boogie, Love Trick, Walk Of Life, Good, Time, Bud Wiser, The Grass Between my Toes.

Im Workshop gelernt, anschließend sofort probiert: Das Country Music & Dance Festival in Halle 7 bot auch die Gelegenheit um die neu erlernten Tänze sofort im Anschluss auszuprobieren.

Premiere für Americana-Pokerturnier

Pokern ist populär wie nie zuvor - jetzt wurde auch auf der Americana gepokert. Messebesucher hatten während der Americana die Möglichkeit, sich für das Finale am letzten Veranstaltungstag zu qualifizieren. Hauptpreis war eine Flugreise nach Las Vegas mit Teilnahme an zwei Turnieren der legendären „World Series of Poker“ für zwei Personen. Insgesamt 500 Spieler zockten in Augsburg um die besten Karten.

Julia Carolin Heiß ist die erste „Miss Americana“

Erstmals gab es eine Wahl zur „Miss Americana“. Klar war, dass hier nicht nur das Aussehen eine Rolle spielte, sondern auch das Können im Westernsattel. Kriterien für die Jury waren diese Punkte: Äußeres Erscheinungsbild, kommunikative Fertigkeiten und eine freundliche Wesensart. Auch ein Fragebogen zum Allgemeinwissen und zum Westernreiten speziell musste korrekt ausgefüllt werden. Nicht zuletzt wurden auch reiterliche Fertigkeiten abverlangt. Die Jury bestand aus Anne Schmidt (Stallion Avenue), Jörg Pasternak (Profi-Reiter), Winfried Forster, (AFAG), Axel Kook (Americana), Robert Kastrowi (Stars and Stripes) und Uwe Kleng (Western Outdoor Wear).

Nach zwei Vorentscheidungen  am 2. August in der Pullman City im Harz und am 9. August in Eging fiel am Veranstaltungsfreitag am Stand von „Western Outdoor Wear“ die Entscheidung. Der Hauptpreis für die Siegerin war eine 8-tägige Flugreise im Dezember zu den „World Reining Shows“ (Futurity) nach Oklahoma City, USA. Zudem gab es ein Fotoshooting für den nächsten Katalog von Western Outdoor Wear zu gewinnen.

Elf von über 60 Kandidatinnen hatten es bis nach Augsburg zum Finale geschafft: Ines Boos, Anika Hahne, Julia Carolin Heiß, Michelle Schach, Petra Kohontova, Tamara Bauer, Katharina Hippe, Lorena Rath, Nathalie Meier, Ramona Scharz und Tanja Kutzera. Beim Finale musste sich jede Kandidatin vorstellen und begründen, warum sie gerne Miss Americana werden wollten. Zweitens mussten sie eine Moderation für eine Abendshow vortragen. Danach zeigten sich die jungen Damen in der Modenshow mit aktueller Westernreitmode.

Und dann fiel die Entscheidung: Die erste „Miss Americana“ wurde Julia Carolin Heiß. Sie wird die Americana in den nächsten zwei Jahren bei verschiedenen Anlässen repräsentieren. Die 22-jährige Medizinstudentin kommt aus Kassel. Mit elf Jahren bekam sie ihr erstes eigenes Pony. Der Umstieg auf den Westernreitsport erfolgte, als auch ihre Eltern mit dem Westernreiten begannen. Zu den Erfolgen von Julia Heiß zählen u.a. bei der DQHA der Hessenmeister-Titel 1999 in Youth 14 and under (Western Pleasure, Horsemanship, Showmanship und Reining) und der Deutsche Meister-Titel 1999 in Showmanship at Halter Youth 14 and under. Sie war Deutscher Vizemeister mit der Jugendmannschaft, gewann die Hessentrophy 1999 in Pleasure und Horsemanship und war in 2001 Deutscher Meister in Horsemanship und Reserve Champion in Hunt Seat Equitation. Die war DQHA-Member of the German team of the 2002 AQHA Youth World Cup. Ihr erfolgreiches Pferd heißt Pferd Co Bo Socks.

Auch der zweite und der dritte Platz der Miss-Wahl wurde bekanntgegeben. Zweite der Wahl und unter anderem mit einem Fotoshooting von Stars and Stripes belohnt wurde Michelle Schach. Die Jury entschied sich für Lorena Rath als Drittplatzierte.

Von den Besten lernen: Tipps & Tricks der Stars im Western Forum (Halle 4)

Tipps & Tricks von den Besten: Im Americana Western Forum zeigten Top-Reiter wie etwa Ute Holm, Sylvia Rzepka, Madeleine Häberlin, Grischa Ludwig, Volker Schmitt oder Markus Schöpfer, wie man Cutting-, Reining- und Pleasure-Pferde richtig ausbildet. Auch alternative Trainingsmethoden wurden im gut 250 m² grossen Vorführring demonstriert, ebenso nutzten Verbände und Vereine das Forum.

Westerntown und Red Grizzly Saloon

Längst kein Geheimtipp mehr: der „Red Grizzly Saloon“. Durch die typischen Schwingtüren betrat man sozusagen den „Wilden Westen“. Für Stammgäste ist es längst schon liebgewordene Tradition, dort ihren Americana-Besuch ausklingen zu lassen. Für beste Stimmung sorgten Country-Bands, die hier bis spät in die Nacht aufspielten. Die Western Town rund um den Saloon bot zudem echte Westernatmosphäre, die zum Verweilen einlud.

Neu: Pullman City Kinderland - der Superspass für Kinder

Indianertänze, Goldwaschen & Lassowerfen und vieles mehr: Im neuen Pullman City Kinderland waren die Nachwuchs-Cowboys & -Indianer bestens aufgehoben. Hier konnten sie wie die echten Goldwäscher (Katzen)Gold entdecken  - dafür gab es dann auch eine richtige Urkunde! - oder sie fertigten ihren eigenen Federschmuck. Sie konnten sich auch als Indianer schminken lassen oder ihre Geschicklichkeit im Umgang mit dem Lasso unter Beweis stellen. Auch für die Unterhaltung der Eltern war gesorgt: Von der Pullman City Bar aus hatte man übrigens das Treiben des Nachwuchses immer im Blick!

Messe-News

Wie immer war das Angebot Europas größter Westernreitmesse immens. Auch einige Neuigkeiten wurden geboten. Wie etwa die Abschwitzdecken von SweatTec. Der Clou dieser Decken ist die Fertigung nach Maß. Je nach Vorliebe und aktuellem Modetrend kann sich der Kunde im Onlineshop dieser Firma ein Modell farblich zusammenstellen und direkt bestellen. Zur Auswahl stehen derzeit 20 verschiedene Farben für Rücken- und Halsteil sowie Bordürenmuster. Auch besteht die Möglichkeit, Text applizieren zu lassen.  Über solche Abschwitzdecken konnten sich auch zwei erfolgreiche Reiter freuen – SweatTec stattete den Champion der Masters Pleasure wie auch den Vizechampion der EM-Pleasure damit aus.

Eine kreative Idee bot auch „Handtaschen Drive In“: Diese Firma macht aus amerikanischen Nummernschildern oder anderen Blechschildern Handtaschen für die Dame.

Neu ist das Angebot von Medilogic. Der Osteopath und Software-Spezialist Michael Schmid entwickelte eine dynamische Druckmessung unter dem Pferdesattel. Die flexible Sattelmatte ermöglich die Erfassung der Druckverteilung auf dem Pferderücken. Das komplexe Zusammenspiel der Kraftwirkungen zwischen Pferd, Sattel und Reiter wird in der relevanten Bewegungssituation oder im Stand gemessen und später in einer Analyse-Software ausgewertet. So ist eine ideale Sattelanpassung möglich. Die neue Sattelmatte kann auch im Unterricht zur Sitzkorrektur des Reiters verwendet werden.

Die Firma Amplimed stellte den „Trocken-Max“ in neuen Farben vor. Der Pferdefön kann nun auch ganz nach Belieben des Kunden farblich gestaltet werden. Übrigens: Es gibt jetzt auch schwarze Sättel und Zügel mit Glitzerapplikationen für den Westernreiter.

Grill-Kohle mit „Jackie“-Aroma

Ein ausgefallenes Angebot war auch die Grill-Brickets mit Jack-Daniels-Aroma. Die Grill-Kohle sind aus Whiskey-Fässern geschreddert und verbreiten so das entsprechende Aroma. Die Firma American Heritage bot die dazu passenden original Soßen aus der USA an.

Die Sponsoren der Americana

Keine große Veranstaltung ist ohne Sponsoren und ohne tatkräftige Helfer möglich. Deswegen sei Dank gesagt:

MD Barns

Buffalo Ranch

Tony Muzi Western Boots

ERCHA

Old Sorrel

Neil`s Boots

Saint Antoine QH

Stars & Stripes

Joachim & Drinsinger Pullman-Continental Saddlery

AK Video

Die Helfer der Americana

Horst Geier                                      Sportliche Leitung

Ricky Bordignon                             Kontakt zu italienischen Teilnehmern

Anneliese Geier                               Finanzen / Meldestelle

Joachim Bochmann                          Show Manager

Tanja Holderied                               Meldestelle

Meike Geier                                     Meldestelle

Corinna Erhard                                Siegerehrung / Meldestelle

Sandra Rüggeberg                           Meldestelle

Nick Cornelissens                            NRHA Meldestelle

Christa Kraatz                                  NCHA USA Meldestelle

Sabrina Schrangl                              Fahrerin

Lutz Reufels                                    Ansage

Boris Kook                                      Ansage

John Tuckey                                     Richter

Ronald Sharpe                                 Richter

Christine Auch                                 Richter

Susa Sauer                                       Ringsteward

Björn Bechtel                                   Ringsteward

Michaela Kayser                              Ringsteward / Bit Jugde

Edmund Knoll                                 Ringsteward

Rainer Herrmann                             Doorman

Anna Maria Herrmann                     Doorman

Sabine Schad                                   Doorman

Evi Raven                                        Doorman

Thomas Schrangl                             Stallbüro, Parcours

Roland Hildensberg                         Rinder

Frank Brüggemann                          Rinder, Parcours

Olaf Winkler                                    Parcours

Paul Schickmich                              Technik, Parcours

Manfred Fuchs                                Stallbüro, Parcours

Sascha Matz                                     Stallbüro, Parcours

Olaf Winkler                                    Stallbüro, Parcours

Axel Kook                                       Tierschutz

Dieter Bürger                                   Abreiteplatz

Thorsten Küchler                             Abreiteplatz

Katja Sandfort                                 Anzeigetafel

Maurizio DiSimone                          NRCHA Meldestelle, Kontakt Italien

Elke Miemietz                                  Presse

Karin Nachtigall                              Presse

Lenny Nachtigall                             Presse

Ellen Gorkow                                  Presse

Ramona Billing                                Presse

Jörg Brückner                                  Presse

Johannes Orgeldinger                      Auktion / Hengstpräsentation

Claudia Lenz                                   Richterbetreuung

Harald Betz                                     Trailparcours / Hindernisse

Sabine Dick                                     Musik / Technik

Christian Schösser                           Schmied    

Volkhard Hummel                           Announcer Western-Forum

Die sportlichen Entscheidungen

NR 20 NRHA Bronze Trophy Open

30.000 Euro added Preisgeld waren im Topf. Und ganz viel Bedeutung mehr. Der Sieg bei der Americana und zudem wichtige Weichenstellungen für die diesjährige Weltrangliste der NRHA. Das alles und noch viel mehr – das ist die Faszination der NRHA Bronze Trophy Open bei der Americana. Über 50 Top-Reiner aus Europa, den USA und Kanada hatten gemeldet, darunter auch Oliver Stein, der wenig später mit der deutschen Nationalmannschaft auf der Reiningweltmeisterschaft in Manerbio (Italien) starten würde. Aus der kanadischen WM-Mannschaft waren Patrice St-Onge und Gregg Lauder dabei, vom belgischen Team Bernard Fonck. Der Belgier hatte mit The Rumble bee und BA Reckless Chick zwei Pferde genannt, .

Baut Rudi Kronsteiner die Führung in der Weltrangliste aus?

Mit großer Spannung wurde der Auftritt eines Hengstes erwartet, der in dieser Saison schon für viel Aufsehen gesorgt hatte: Star Spangled Whiz. Er ist eines der drei Pferde, die Rudi Kronsteiner für die Lawson Bronze Trophy Open  gemeldet hatte. Mit diesem Hengst im Besitz des Italieners Fabrizio Bevilacqua gewann Kronsteiner das italienische Derby und stellte einen neuen außeramerikanischen Score-Rekord auf: 236. Viele weitere Siege folgten. Zum Zeitpunkt der Americana führten die beiden mit knapp 30.000 Dollar die NRHA Weltrangliste Open an. Zu seinen starken Konkurrenten zählte u.a. auch der Hengst Hot Smoking Chex mit Uli Kofler im Sattel. Die beiden gewannen die NRHA European Affiliate Championship. Hot Smokin Chex, der insgesamt ca. 150.000 Dollar Gewinnsumme hat, ist im Besitz des Curtis Hofs in Hartmannsdorf (Sachsen).  Er war übrigens auch einer der Tophengste, die hier in der Americana Stallion Alley zu sehen waren.

Würde eine 225 die Marke für den Sieg werden?

Rudi Kronsteiner, auch NRHA-Weltrangenlisten-Bester der Jahre 2005 und 2007, musste angesichts seiner aktuellen Spitzenposition in der Weltrangliste als der zu schlagende Favorit für die Bronze Trophy angesehen werden. Während der Americana-Pressekonferenz nahm er diese Rolle an, wenngleich er natürlich auch betonte, wie schwer es werden würde. Er selbst schätzte, dass es im Finale in Augsburg wohl um Scores im Bereich von 225 gehen müsste, um den Sieg zu erringen. Als ärgste Konkurrenten schätzte er unter anderem Uli Kofler mit Hot Smokin Chex, Bernard Fonck, Nico Hörmann auf Chic Dual, aber auch den Newcomer dieses Jahres, den Niederländer Michel Sandyck – speziell mit Diamond Cat Fifty – ein. „Aber auch alle anderen Reiter können hier gewinnen, das gesamte Starterfeld vertritt eine außergewöhnliche Klasse“, so Kronsteiner.

Eine Erfolgsgeschichte: Kerstin Grosse und Hot Smokin Chex

Einer dieser Gegner: Hot Smokin Chex und Uli Kofler – ein in der Reining-Szene mehr als bekanntes Paar. Dahinter steht Kerstin Grosse, zusammen mit ihrem Mann Betreiber des Curtis-Hof in Hartmannsdorf/Sachsen. „Wir haben uns vor geraumer Zeit entschieden, die Pferde bei uns selbst zu halten. Dann aber wollte ich noch viel mehr zum Umgang mit Pferden leben“, so Kerstin Grosse. Die Entscheidung fiel auf Martin Kreuzer, der seine Horsemanship Academy auch auf der Americana vorstellte. Dann fiel als nächster Schritt die Entscheidung, sich auch einen eigenen Quarter-Hengst anzuschaffen. „Und wenn, dann wollten wir einen richtig Guten.“ Kerstin Grosse bat Martin Kreuzer und Jean-Claude Dysli, sich nach einem entsprechenden Pferd in den USA umzusehen.

Ende 2006 war es soweit. „Eigentlich war noch gar nicht offiziell, dass Hot Smokin Chex zum Verkauf stand. Umso schneller haben wir zugeschlagen. Innerhalb von zwei Tagen war alles klar.“ Das war Januar 2007, und Mitte 2007 war der Hengst dann in Deutschland. So ist dieses Jahr das erste, in dem er hier promoted werden kann. „Wir haben uns dann wiederum entschieden, dass Pferd in der Regel bei Martin Kreuzer zu halten – und haben uns zudem entschieden, ihn zu Uli Kofler ins Training zu geben. In dieser Zeit steht er dann auch bei ihm im Raum München. Ich bin sehr froh über diesen Entschluss, denn er erreicht seine Erfolge auf eine sehr pferdegerechte und nachhaltige Weise.“

Das lässt sich in Erfolgen belegen: Uli Kofler führte den siebenjährigen Hot Smokin Chex, 2004 auch Dritter der NRHA Futurity Open, bei der Körung zur Traumnote von 8,4 und erreichte bei Turnieren immer vorderste Plätze. „Ein Pferd kann nicht jedes Mal gewinnen, aber diese Konstanz ist schon beeindruckend und deutet auf Qualität hin“, so Kerstin Grosse. Unter anderem wurde Hot Smokin Chex dieses Jahr in Borkeberga/Schweden NRHA European Champion.

Danach war er mit Stand vom 17. August 2008 Zweiter der Weltrangliste, dem Papier nach also der große Widersacher für Uli Kofler in der NRHA Bronze Trophy bei der Americana. „Das haben wir aber nicht weiter verfolgt und ihn nicht weiter geshowt, wir haben uns ganz auf die Americana konzentriert.“ Und deswegen auch eine andere schwere Entscheidung getroffen: Uli Kofler hätte mit Hot Smokin Chex auch für Italien bei der Weltmeisterschaft starten dürfen. „Doch für uns und unsere Ziele war die Americana wichtiger, deswegen haben wir auch darauf verzichtet. Wer weiß, vielleicht haben wir ja später noch einmal die Chance, bei der WM dabei zu sein“, so Kerstin Grosse.

Vorlauf

Rudi Kronsteiner reitet Spat King Delmaso mit einer 224 an die Spitze im Go

Die NRHA Bronze Trophy Open ist traditionell eine der bekanntesten und wichtigsten Prüfungen der Americana. Die mit 30.000 Euro added dotierte Open spielt eine bedeutende Rolle auf dem Weg zum jeweiligen NRHA World Champion. 33 hochkarätige  Pferd-Reiter-Kombinationen gingen in den Vorlauf, 17 schafften es ins Finale – wofür mindestens ein Score von 217 nötig war. Dies entsprach auch in etwa dem Niveau der beiden Americanas davor.

Und diese Prüfung versprach einmal mehr große Spannung. Unter anderem trafen drei Pferd-Reiter-Kombinationen aufeinander, die um den NRHA World Champion Titel in der Open reiten: Rudi Kronsteiner mit Star Spangled Whiz, Bernard Fonck mit The Rumble Bee und Uli Kofler mit Hot Smokin Chex.

Doch zunächst einmal zurück zum Vorlauf, für den die Pattern 8 zu reiten war. Den gewann der Österreicher Rudi Kronsteiner auf Spat King Delmaso (Bes. Tatjana Steinbeisser, GER) mit drei Punkten Vorsprung vor dem Zweitplatzierten. Zudem brachte er den NRHA World Champion 2007, Chic N Roost (Bes. Priscilla Jacquard, FRA), mit einer 220 auf Platz  7 und Star Spangled Whiz (Bes. Fabrizio Bevilacqua, ITA) mit einer 218,5 auf Platz 13 des Vorlaufs. Damit entsprach er fast exakt seinen eigenen Vorhersagen, die er gestern bei der Pressekonferenz auf Anfrage der Medienvertretern äußerte.

Bei seinem Vorlaufs-Siegesritt musste Rudi Kronsteiner auf Spat King Delmaso sogar noch einen halben Penalty in den Spins nach rechts hinnehmen. Also hatte der Ritt sogar das Potenzial für eine 225,5. Und auch in den Zirkeln, speziell nach links, war noch Potenzial für mehr.

Uli Kofler, Bernard Fonck und Grischa Ludwig punktgleich auf Platz 2

Mit einer 221 belegten drei Reiner den zweiten Platz des Vorlaufs: Ulrich Kofler mit NRHA European Affiliate Champion Hot Smokin Chex (Bes. Curtis Hof), Bernard Fonck mit Bareckless Chick (Bes. Nicky Nietveld Van Tende, BEL) und Grischa Ludwig auf The Great Guntini (Bes. Greenway Stable, NED). Bernard Fonck und Grischa Ludwig haben beide zwei Pferde im Finale. Fonck konnte The Rumble Bee (Bes. Willy Geenen, BEL) auf Platz 7 reiten (220), Ludwig brachte Hollywood Yankee Kid (Bes. Heike Nixdorf) mit einer 219,5 auf Platz 10.

Ebenfalls zwei Pferde steuerte Volker Schmitt ins Finale. Der amtierende Deutsche Meister ritt Jacs Ready to Slide mit einer 220,5 auf den fünften Platz des Vorlaufs. Mit diesem Hengst im Besitz von Thomas Ehrenreich gewann er letztes Jahr das NRHA Breeders Derby mit Rekordscore. Außerdem brachte er Dun It For You (Bes. Irmgard Brendgens) mit einer 218 auf Platz 14 im Vorlauf und damit ins Finale.

217 Punkte mussten es für das Finale sein

Als weitere Finalisten qualifizierten sich Oliver Stein, der den NRHA Breeders Derby Champion 2008 SES Topsail Whiz (Bes. Steffi Zotti, AUT) mit einer 220,5 auf einen tollen fünften Platz reiten konnte, Markus Schöpfer (ITA) mit Peptos Lil Bingo (Bes. Braam QH, NED, Platz 7 mit Score 220), Nico Hörmann mit Kai Thielks Olenas Diablo Star (219,5 / Platz 10), Patrice St-Onge mit Mister Hollywood Nic (Bes. Jacpoint QH, AUT, 219,5 / Platz 10), Morey Fisk mit Ruf Dun It (Bes. Frank Huchzermeier, 217,5 / Platz 16) und Riccardo Nicolazzi mit Roseanne Sternbergs Frozen Slide (217 / Platz 17).

Es war also ein Score von 217, der zum Einzug ins Finale nötig war!

Das Finale um die NRHA Bronze Trophy Open findet morgen Abend im Rahmen der großen Abendshow „Reining at its Best“statt. Dann wird sich zeigen, wer die meisten Rerseven hat, um vielleicht noch ein Schüppchen draufzulegen. Auf jeden Fall gilt: Hop oder Top. Spannung ist garantiert“

Finale

„Das stärkste Teilnehmerfeld in Europa“

35.441,89 Euro – das war das Preisgeld der Bronze Trophy Open 2008 bei der Americana. Und alleine 8.151 Euro davon standen für den Sieger bereit. 17 Starts von 12 Reiter aus fünf Nationen – 16 Quarter und ein Paint – 15 Hengste, ein Wallach und eine Stute hatten es ins Finale geschafft. Die Spannung war förmlich greifbar, so knisterte es in der Schwabenhalle, als die Abendshow „Reining at its best“ zu ihrem Höhepunkt kam.

„Es war das stärkste Teilnehmerfeld in Europa. Die Klasse dieser 17 Reiter und Pferde des Finales wird nur noch von wenigen Turnieren in den USA getoppt“, meinte Richterin Christine Auch kurz nach dem Endlauf begeistert. „Die Reiter hatten schon im Go alles geben müssen – und heute Abend setzten sie alles auf eine Karte. Bei dem einen hat das sehr gut geklappt, bei dem anderen leider nicht“, meinte die Richterin.

Riccardo Nicolazzi eröffnet den Endlauf

Als erster Starter kam der Italiener Riccardo Nicolazzi in die Arena. Er stellte die einzige Stute des Teilnehmerfeldes vor: die fünfjährige Frozen Slide im Besitz der Britin Rosanne Sternberg. Er kam zunächst nicht gut ins Rollen. Nach eher verhaltenen Zirkeln nach Links in der Finalpattern 5 überdrehte er den Linksspin – und in den Rechtszirkeln gab es Minus, weil sein Pferd zum falschen Zeitpunkte wechseln wollte. Dann aber kamen Riccardo Nicolazzi und Frozen Slide ins Rollen: Plus 1 im Rechtsspin und auch alle restlichen Manöver im Plus – so kam der Italiener noch auf einen Score von 220,5, die erste Marke dieses Finals. Es sollte am Ende den achten Rang bedeuten.

Weiter ging es mit Morey Fisk auf Ruf Dun It. Er holte auf dem siebenjährigen Quarter-Hengst vor allen in den Spins Pluspunkte – Richter Ronald Sharp ging hier im Score bis plus 1,5. Dagegen war in den Zirkeln zu viel „Handarbeit“ im Spiel und auch der letzte Stop klappte nicht richtig – Score 218.

Neuer Topscore durch Volker Schmitt

Vor allem dank seiner Stops kam Steffen Breug auf Little Whiz Chic als dritter Starter zu einem Score von 221,5. Diesen neuen Highscore toppte aber direkt der nächste Starter: Volker Schmitt bei seinem ersten Finalstart auf dem sechsjährigen Dun It For You zu einem halben Zähler mehr: 222. Weiche Stops und eine sehr harmonische Vorstellung brachten ihm einen Pluspunkt nach dem anderen. Merkwürdigerweise zog ihm einer der drei Richter im Rechtszirkel und der Figure Eight je einen ganzen Penalty ab – trotzdem aber der neue Highscore. Die 222 Punkte sollten an Ende zum feinen fünften Rang reichen.

Star Spangled Whiz muss sich geschlagen geben

Weiter ging es mit Rudi Kronsteiner auf dem ersten seiner drei Finalpferde: dem zu Beginn dieser Prüfung die NRHA-Weltrangliste anführenden Star Spangled Whiz. Aber wie schon im Vorlauf blieben Rudi Kronsteiner und Star Spangled Whiz unter ihren Möglichkeiten. Gleich im ersten Linkszirkel setzte es bei allen Richtern zwei ganze Penalties, da war kein Sieg mehr drin. Da nutzte etwa auch der traumhafte und mit plus 1,5 zu belohnende Rechtsspin nichts mehr, zumal auch die Stops unter Erwartung blieben. Am Ende der Score: 217,5 und „nur“ der 12 Platz in der Endabrechnung.

Jetzt kam Grischa Ludwig erstmals zum Finale in die Arena. Auf dem siebenjährigen Hollywood Yankee Kid zeigte er im Rechtsspin das schönste Manöver und kam in der Endrechnung auf 217 Punkte. Mit dem kanadischen WM-Reiter Patrice St.-Onge ging es weiter. Doch er überdrehte auf Mister Hollywood Nic den zweiten Spin und ließ so wichtige Punkte liegen. Die prima zwei letzten Stops kamen zu spät, um über eine 220 hinauszukommen – am Ende war es der neunte Rang.

Nico Hörmann stellte mit dem achtjährigen Olenas Diablo Star das älteste Finalpferd vor. Nach einem Penalty 5 im Rechtszirkel aber war er leider aus dem Rennen – Score 192,5.

Weiterer Mitfavorit scheitert

Jetzt war es der zweite große Mitfavorit, der antrat: Das zu Beginn dieser Prüfung zweitplatzierte Duo der NRHA-Weltrangliste: The Rumble Bee unter dem Belgier Bernard Fonck. Aber zwei ganze Penalties im Rechtszirkel, da war die Chance auf den Americana-Sieg auch für diese Reiter-Pferd-Kombination dahin. Score: 215. Aber Bernard Fonck hatte ja noch ein zweites Eisen im Feuer… Apropo Eisen: Beide Pferde von Bernard Fonck verloren im Finale ein Eisen. The Rumble Bee beim letzten Stop und auf seinem zweiten Pferd im vorletzten Stop. Aber da kommen wir ja noch drauf zu sprechen.

Markus Schöpfer übernimmt die Führung

Der Italiener Markus Schöpfer versuchte nun auf Peptos Lil Bingo sein Glück. Auf dem Sechsjährigen sammelte er Plus um Plus und wurde am Ende mit 222,5 Punkten belohnt. Das war der aktuelle neue Topscore. Und am Ende der vierte Rang. So gar nichts klappte bei Rudi Kronsteiners zweitem Finalauftritt. Viel Horsemanship bewies er, als er auf Chic N Roost die Prüfung entsprechend vor dem Rechtsspin vorzeitig beendete.

Jedem Finalreiter seinen eigenen Song aufgelegt

Nun versuchte sich Oliver Stein auf SES Topsail Whiz. Mit der Zügelhand auf Höhe der Pferdeohren ging es in die Zirkel, „Highway to Hell“ pushte ihn bei seinem Ritt, der schließlich mit einer 219 bewertet wurde. Eigentlich hätte Oliver Stein noch einen zusätzlichen Bonus für den künstlerischen Ausdruck verdient gehabt: Er schaffte es, seine Vorführung exakt mit dem letzten Takt des von ihm gewählten Liedes zu beenden. Übrigens war das ein Novum: Jeder der Finalreiter hatte seinen eigenen Song auswählen dürfen.

Zweiter Auftritt von Volker Schmitt: Auf Jacs Ready To Slide scorte er konsequent im Plus und holte sich 221,5 Punkte. Grischa Ludwig fing sich auf dem Paint The Great Guntini leider einen 5er Penalty im Roll-Back des ersten Stops und kam so nicht über eine 206 hinaus.

Jetzt waren noch drei Reiter beim Doorman, und noch führte Markus Schöpfer. Es sollte nicht so bleiben.

Uli Kofler übernimmt Führung

Zwei der am meisten gehandelten Favoriten hatten es in diesem Finale nicht nach ganz vorne geschafft, jetzt kam der dritte Mitfavorit in die Arena: der Italiener Uli Kofler auf Hot Smokin Chex – im Besitz der Familie Grosse vom Curtis-Hof in Sachsen. Ein erster leicht überdrehter Spin nach links brachte ihm Minus ein und auch ein Fast-Kick in der Figure-Eight kosteten Punkte – sonst aber ein klasse Ritt mit ganz viel Ausdruck mit einem Plus-1,5-Stop als vorletztes Manöver. Der Score…222,5 – neuer Topscore!

Neuer Highscore für Bernard Fonck

Der vorletzte Starter: Bernard Fonck, nun auf BA Reckless Chick. Ein von ihm selbst gezüchteter Quarter-Wallach. Er zeigte die tollsten Spins des Finales, plus 1,5 hier. Plus ½ gab es in den Spins, die Figure Eight mit einer 0 im Score abgeschlossen. Plus 1 im ersten Stop, null bis plus ½ im zweiten Stop, bei dem BA Reckless Chick ein Eisen verlor – und noch mal plus 1 im letzten Stop. Spannung. Dann die Durchsage: der Score…228! Top-Score! Und der Sieg in dieser Bronze-Trophy der Americana.

Dritter Platz für Rudi Kronsteiner

Den konnte auch Rudi Kronsteiner als letzter Starter nicht mehr verhindern. Bei seinem dritten Finalstart showte er den Vorlaufssieger Spat King Delmaso. Zum Song TNT von AC/DC glänzte er vor allem bei den Stops, während die Zirkel eher bei null bleiben. Der Österreicher erhielt 224,5 Punkte. Das war der dritte Platz und eine kleine Entschädigung für das Pech bei den anderen beiden Finalritten.

Natürlich war die Freude bei Bernard Fonck riesig. Der 35-jährige WM.Teilnehmer war, wie er selbst erklärte, „ein bisschen nervös vor dem Start“. Auch Richterin Christine Auch erklärte: „Der hat uns gar nicht wahrgenommen, so war er auf seinen Ritt fixiert.“ BA Reckless Chick ist fünf Jahre alt, musste das vergangene Jahr nach einem Sehnenproblem komplett pausieren. Seit Januar ist der Wallach wieder im Training, zum Zeitpunkt der Americana war er etwa Siebter der NRHA-Weltrangliste. „Ich bin sehr stolz. BA Reckless hat alles gegeben. Er ist ein wirklich gutes Pferd“, freute sich Fonck. Kerstin Grosse, die Besitzerin des Zweitplatzierten Hot Smokin Chex, war es ebenfalls: „Uli Kofler war zwar etwas traurig. Aber ich bin total zufrieden. Mit dem Ritt, mit Uli und vor allem auch mit der Americana. Das ist wirklich klasse, was hier abgeht.“

Endergebnis der Bronze Trophy

1.       Bernard Fonck                       BA Reckless Chick                     228

2.       Uli Kofler                               Hot Smokin Chex                       225,5

3.       Rudi Kronsteiner                    Spat King Delmaso                     224,5

4.       Markus Schöpfer                    Peptos Lil Bingo                         222,5

5.       Volker Schmitt                       Dun It For You                           222

6.       Steffen Breug                         Little Whiz Chic                         221,5

6.       Volker Schmitt                       Jacs Ready To Slide                    221,5

8.       Riccardo Nicolazzi                 Frozen Slide                                220,5

9.       Patrice St.-Onge                     Mister Hollywood Nic                220

10.     Oliver Stein                            SES Topsail Whiz                       219

11.     Morey Fisk                             Ruf Dun It                                  218

12.     Rudi Kronsteiner                    Star Spangled Whiz                    217,5

13.     Grischa Ludwig                     Hollywood Yankee Kid             217

14.     Bernard Fonck                       The Rumble Bee                         215

15.     Grischa Ludwig                     The Great Guntini                       206

16.     Nico Hörmann                        Olenas Diablo Star                      192,5

17.     Rudi Kronsteiner                    Chic N Roost                              0

Und das waren die Songs der Finalreiter:

Riccardo Niccolazi                          AC/DC                            Thunderstroke

Morey Fisk                                       Kid Rock                        Cowboy

Steffen Breug                                  Rascal Flatts                    Live Is A Highway

Volker Schmitt                                ZZ Top                            La Grange

Rudi Kronsteiner                             Michael Jackson              Thriller

Grischa Ludwig                               Kiss                                 I was made for loving you

Patrice St.-Onge                              Yellow                            The Race

Nico Hörmann                                 Robbie Williams              Let me entertain you

Bernard Fonck                                 Survivor                          Eye of the Tiger

Markus Schöpfer                             Lynyrd Skynyrd             Sweet Home Alabama

Rudi Kronsteiner                             Kid Rock                        All Summer Long

Oliver Stein                                      AC/DC                            Highway to Hell

Volker Schmitt                                Def Leppard                   Let`s Get Rocked

Grischa Ludwig                               ZZ Top                            Sharp Dressed Man

Uli Kofler                                        U2                                   Vertigo

Bernard Fonck                                 Natalia                             I`ve only begun to fight

Rudi Kronsteiner                             AC/DC                            TNT

NR 21 NRHA Bronze Trophy Non-Pro

Doppelsieg für Andrea Castrucci im Vorlauf

Jüngste Finalistin ist neun Jahre alt: Marie Christin Schranz aus Österreich

14 der 23 Starter im Vorlauf um die mit 5.000 Euro added dotierte Non-Pro Bronze Trophy schafften es ins Finale. Bester Reiter des Go Rounds war Andrea Castrucci (Italien), der seinen 8-jährigen Quarter-Hengst Skeets Dun auf eine 218 ritt. Dabei konnte er insbesondere in den Spins und Stops Pluspunkte sammeln. Skeets Dun (von Hesa Sonofa Dun) ist den Besuchern der Weltreiterspiele 2006 in Aachen noch wohlbekannt. Mit Dario Carmignani im Sattel gewann er damals Mannschafts-Bronze und wurde Zehnter im Einzelfinale. Auch mit seinem Besitzer Andrea Castrucci war er vielfach erfolgreich (u.a. Siebter bei CRI in der Schweiz). Andrea Castrucci ritt zudem seinen MRH Chisum mit einer 216,5 auf den zweiten Platz.  

Den dritten Platz im Vorlauf errang mit einem Score von 215,5 die Belgierin Cira Baeck mit Whizashiningwalla BB. Sie ist amtierender NRHA World Champion in der Non-Pro und führt auch derzeit die Weltrangliste mit Peek A Boom an. Mit dem 5-jährigen Whizashiningwalla BB liegt sie momentan auf Platz 5 in der Non Pro Weltrangliste. 

Bester deutscher Teilnehmer war Clemens Sinnreich, der es mit seinem 12-jährigen Hengst SR Malbec Chex auf einen Score von 212,5 brachte. Den fünften Platz im Go teilten sich Sabrina Adam mit HA Cherokee Steady und Priscilla Jacquard (FRA), die Chic N Roost ritt – den Hengst, mit dem Rudi Kronsteiner vergangenes Jahr die Mallorca Bronze Trophy gewann und NRHA World Champion Open wurde. Beide erzielten 212 Punkte.

Die weiteren Finalisten waren: Angelika Warg mit Genuine Black Jack (210), Sabine Stegmair mit Spat of Britton (209), Sylvia Maile mit LQ Honey (208,5), Marlene Wimmer mit Top Elite Jac (208), Jasmin Baur mit Pocos Leo Boy (206), Alexandra Witt (ITA) mit Joe Bar Dun (202), Marie Christin Schranz (AUT) mit Smartin Spirit (201,5) und nochmals Priscilla Jacquard (FRA) mit Gunnersaurus Rex, dem einzigen Paint Horse dieses Feldes (201,5).

Besonders bemerkenswert war die Leistung von Marie Christin Schranz: mit ihren neun Jahren ist sie die jüngste Reiterin dieses Finalistenfeldes. Marie Christin kommt aus Unterwaltersdorf südlich von Wien und war mit dem Smartin Off-Sohn Smartin Spirit vergangenes Jahr bereits NRHA European Champion in der Klasse Youth 13 & under. Smartin Spirit wurde von Vern Sapergia ausgebildet. 

Finale

Vorlaufsbeste Cira Baeck gewinnt das Finale souverän

Die NRHA Lawson Bronze Trophys auf der Americana blieb dieses Jahr völlig in belgischer Hand. Nach Bernard Foncks Sieg in der Open baute Cira Baeck die belgische Dominanz am letzten Americana-Tag noch weiter aus, indem sie die Non-Pro Trophy für sich entschied. Mit dem 5-jährigen Hengst Whizashiningwalla BB war die NRHA-Weltranglistenerste in der Non-Pro als Drittbeste aus dem Vorlauf gekommen. Im Finale zog sie dann mit einem Klasseritt souverän an die Spitze. 221 Punkte gaben die Richter für ausgezeichnete Zirkelarbeit und super Spins und Stops. 2.201 Dollar gab es für den Sieg in dieser Klasse. Whizashiningwalla BB lag vor der Americana bereits auf Platz 5 in der Non Pro Weltrangliste. 

Reserve Champion wurde mit einem Score von 218,5 der Vorlaufsbeste Andrea Castrucci mit dem 8-jährigen Skeets Dun. Auf Platz 3 folgte mit nur einem halben Punkt Abstand Marlene Wimmer als beste deutsche Reiterin auf dem 8-jährigen Wallach Top Elite Jac. Vierter wurde Clemens Sinnreich mit SR Malbec Chex (217,5). Platz 5 ging nochmals an Andrea Castrucci – diesmal mit MRH Chisum (215) vor Angelika Warg auf  Genuine Black Jac (213), Sabrina Adam auf HA Cherokee Steady (210,5) und Sabine Stegmair auf Spat of Britton (210). Alexandra Witt und Joe Bar Dun kamen auf Platz 9, Jasmin Baur und Pocos Leo Boy auf Platz 10, Sylvia Maile und LQ Honey auf Platz 11. Zwölfte wurde die Französin Priscilla Jacquard auf dem einzigen Paint Horse des Feldes, dem Hengst Gunnersaurus Rex. Priscilla Jacquard ritt zudem ihren Chic N Roost auf Platz 13 - zusammen mit der jüngsten Reiterin dieses Feldes: Marie Christin Schranz und Smartin Spirit.

NR22 NRHA Bronze Trophy Limited Open

Bronze Trophy geht an Ricky Bordignon und The Little Fighter

Die NRHA Bronze Trophy Limited Open wurde Class in Class mit dem Go Round der Bronze Trophy Open gelaufen. 27 Pferd-Reiter-Kombinationen hatten hierfür gemeldet. Verdienter Bronze Trophy Champion in dieser Klasse wurde der Italiener Ricky Bordignon mit seinem Palominohengst The Little Fighter. Die beiden beeindruckten insbesondere durch ihre schönen Spins und mit der Arbeit auf den Zirkeln und verließen die Bahn mit einer 219.

Reserve Champion wurde mit einer 218 der Schweizer Christoph Seiler mit Smart Little Steady (Bes. Gabriela Küng). Dritter wurde der Südtiroler Luis Kompatscher mit seinem Hengst Be on Edge (215,5), vor Ricky Bordignon mit ARC Doc Red Oak (Bes. Marzia Gnutti, ITA/215), Maik Bartmann mit Jutta Weckmüllers BV Smart Innuendo (214), Anna Limmer mit Hesa San Jo (213) und Matteo Vedovato mit Skeets Dun (Bes. Andrea Castrucci, ITA / 212).

Americana - mehr als nur eine Show“

„Ich freue mich sehr über diesen Sieg,“ freute sich Ricky Bordignon. „Ich liebe diese Veranstaltung. Die Americana ist nicht einfach nur irgendein großes Turnier, sondern etwas ganz Besonderes.“

Ricky Bordignon, der auf der Anlage von Giraudini Quarter Horses in der Nähe von Rom trainiert, ist selbst fast schon ein Stück Americana-Geschichte. Er war auf jeder Americana dabei und auf jeder einzelnen erfolgreich. Viele erinnern sich noch an seine ganz frühen Ritte, als er noch erfolgreich Barrel Race und Pole Bending ritt. Dann sein großer Auftritt mit dem bekannten italienischen Hengst Snapper Cal Bar, mit dem er das Americana Cutting Open gewann. Er war Junior Western Pleasure Champion und vielfach Finalist in den großen Cutting- und ReiningWettbewerben dieser Veranstaltung. Auch in den Abendshows war er mehrfach aktiv, sei es als Freestyle Reining Champion oder als Mit-Akteur in der Motorrad-Stuntshow vor zwei Jahren. „Es ist nicht einfach, hier zu gewinnen“, so der Trainer, der auch mehrere Richterkarten besitzt und in diesem Jahr als erster europäischer Richter den AQHA Youth World Cup richtete. „Der Wettbewerb ist sehr groß und das Umfeld einer großen Messe stellt auch besondere Anforderungen, aber es ist schon etwas ganz Besonderes, vor so großem Publikum zu reiten.“

NR 11 NRHA Reining Maturity Open 5 years & older

Jonathan Gauthier mit Nimble Star vorn / Rudi Kronsteiner auf Gunnersaurus Rex Zweiter

39 Pferd-Reiter-Kombinationen waren für die NRHA Reining Maturity Open (5 years & older) gemeldet. Die zwölf besten schafften es ins Finale. Die Topreiter dieses Vorlaufs lagen am Ende nur um jeweils einen halben Punkt auseinander. Den Go round konnte der Kanadier Jonathan Gauthier mit Nimble Star für sich entscheiden. Der Score: 218. Der 7-jährige Quarter Horse Hengst (von Smart Starbuck), der in diesem Jahr bereits die Lawson Bronze Trophy auf der Bayerischen Meisterschaft gewann, ist im Besitz von Claudia Haselsteiner (Österreich).

Mit nur einem halben Punkt Abstand lag Rudi Kronsteiner (AUT) mit dem 6-jährigen Paint Horse Hengst Gunnersaurus Rex  auf dem zweiten Platz (217,5). Der Gunner-Sohn ist im Besitz der Französin Priscilla Jacquard, der auch der amtierende NRHA World Champion Chic N Roost gehört. Platz 3 teilten sich Nico Hörmann mit Olenas Diablo Star (Bes. Kai Thielk) und der Kanadier Patrice St-Onge mit Mister Hollywood Nic (beide 217). Der 6-jährige Hengst, der im Besitz von Jacpoint Quarter Horses (AUT) ist, wird mit Patrice St-Onge auch auf der Weltmeisterschaft Reining in Italien starten. Fünfter wurde mit einer 216,5 Grischa Ludwig mit The Great Guntini (Bes. Greenway Stable, NED). Der Baden-Württemberger ritt zudem Heike Nixdorfs Hollywood Yankee Kid mit einer 214 auf Platz 9 des Finales.

Den sechsten Platz im Go teilten sich Riccardo Nicolazzi auf Froden Slide (Bes. Roseanne Sternberg, GBR) und der Südtiroler Uli Kofler mit Hot Smokin Chex (Bes. Curtis Hof) – beide mit einer 214. Achter wurde Clemens Sinnreich auf SR Malbec Chex (214,5), der neunte Rang ging an grischa Ludwig auf Hollywood Yankee Kid (214). Auf dem zehnten Platz des Vorlaufs lag Philipp Martin Haug mit Rooster Bunny (212,5). Die 5-jährige Stute, die im Besitz von Sabine Lagerbauer ist, wurde auf Johannes Orgeldingers Mainriver Ranch in Texas gezüchtet und war erst vor zwei Wochen FEQHA European Champion Junior Working Cowhorse. Auf den elften Platz kamen punktgleich Michael Saupe auf Boggieslilcrackerjac (Bes. Nicole Leibhard) und Gregg Lauder mit Sweet Rooster Lena (Bes. Braam Quarter Horses, NED) – beide kamen auf 212 Zähler.

Finale

Jonathan Gauthier wiederholte seine Leistung aus dem Go und siegte in der Reining Maturity Open. Er scorte auf Nimble Star eine 224. Um einen halben Punkt geschlagen geben musste sich Uli Kofler auf Hot Smokin Chex (223,5). Dritter wurde Nico Hörmann auf Olenas Diablo Star (218). Auf den vierten Rang kam Philipp Martin Haug auf Rooster Bunny (217). Den fünften Rang belegte Michael Saupe auf Boogieslilcrackerjac (215,5) vor 6. Grischa Ludwig auf The Great Guntini (214), 7. Gregg Lauder auf Sweet Rooster Lena (213) und 8. Grischa Ludwig auf Hollywood Yankee Kid (203).

NR 12 NRHA Maturity Non-Pro 5 years and older

Erster Platz für Tanja Mahnke auf MR BH Jac

Mit einer 220,5 gewann Tanja Mahnke auf MR BH Jac die Maturity der Non-Pro`s souverän. Ebenso klar platzierte sich Ingrid Vermeiren auf Roosters Trips mit 217 Punkten als Zweite. Dritte wurde Sabrina Adam auf HA Cherokee Steady (214,5). Als Vierte kam Marlene Wimmer auf Top Elite Jac ins Ziel (213). Fünfte wurde Priscilla Jacquard auf Chic N Roost (212) vor 6. Wendelin Herger auf Peppy San Winner (211,5), 7. Sylvia Maile auf LQ Honey, 8. Stefanie Schuck auf MS Continental Love sowie Fritz Stoll auf Wink Dun It, 10. Stefanie Steidle auf Anuther Doc O Lena, 11. Marc Andries auf Diamond Lynea sowie Ran Levi auf RC Sonita Whiz, 13. Sabine Stegmair auf Spat Leo Boy, 14. Jasmin Baur auf Pocos Leo Boy, 15. Marie Christin Schranz auf Smartin Smartin Spirit.

NR 50 Reining Futurity Open 3 years old

Tinsel Rey legt unter Rudi Kronsteiner eine 217 vor

Rudi Kronsteiner führte Tinsel Rey zum Sieg im Vorlauf der Americana Reining Futurity Open 3 years old. Gleich als erster Starter setzte er die Marke für das gesamte Feld. Für seine Vorstellung mit dem letzten Stop als plus Eins im Manöver und dem finalen Höhepunkt seines Auftrittes sicherte er sich einen Score von 217.

Bernard Fonck kam mit seinen zwei Pferden gleichauf als Zweiter im Vorlauf durch die Pattern. Jeweils 215,5 Punkte erreichte der Belgier sowohl auf Sail On Top Whizard wie auch auf Twist With Mic. Und erneut Rudi Kronsteiner wurde Vierter dieses Go: Auf Wimpys Step N Pretty kam er zu 215 Punkten.

Ulrich Kofler qualifizierte sich mit A Sparkling Sailor und 214,5 Punkten gleichauf mit Sylvia Rzepka auf Bantam Whiz. Markus Schöpfer steuerte Smart Style Dunnit mit 212,5 Punkte im Vorlauf. Jeweils eine 209,5 erreichten als Achte Oliver Stein auf SES MR Boogi sowie Michael Sandyck auf Smart Chic Ohoney. Weiter kamen auch: 10. Jonathan Gauthier auf Ima Reinman (209), 11. Luis Kompatscher auf FS Bob Duo It (208), 12. Morey Fisk auf Really be Achex sowie Daniela Rösner auf Smart Chico Boy (je 204).

Finale

Zweiter Erfolg für Bernard Fonck mit Sail On Top Whizard

Nach dem Sieg in der Bronze Trophy landete der Belgier in der Reining Futurity seinen zweiten großen Erfolg. Hier stellte er den Hengst Sail On Top Whizard vor. Er gewann mit einem Score von 224. Besonder der Rechtsspin und die Stops begeisterten. Zur Belohnung gab es über 1.200 Euro Preisgeld für den Sieg. Insgesamt wurden in dieser Prüfung über 5.100 Euro Preisgeld ausgezahlt.

Bernard Fonck hatte zwei Zähler Vorsprung vor dem Zweiten: Rudi Kronsteiner mit Tinsel Rey (222). Damit hatten diese beiden Reiter-Pferd-Kombinationen ihre Plätze gegenüber dem Vorlauf zu dieser Prüfung getauscht. Wie im Go schaffte Bernard Fonck aber auch wieder den dritten Platz: Auf Twist With Mic kam er nun auf 218,5 Punkte. Auch für ihn also ein deutlich höherer Score gegenüber dem Go.

Deutlich gesteigert präsentierte sich Morey Fisk auf Really be Aechex. Mit 214,5 Punkten kam er auf den vierten Rang  vor Markus Schöpfer auf Smart Style Dunnit (213). Sechster wurde Uli Kofler auf A Sparkling Sailor (212,5) vor Sylvia Rzepka mit Bantam Whiz (212). Die weitere Platzierung: 8. Luis Kompatscher auf FS Bob Duo It (211), 9. Oliver Stein auf SES Mr Boogi, 10. Daniela Rösner auf Smart Chico Boy, 11. Rudi Kronsteiner auf Wimpys Step N Pretty, 12. Michel Sandyck auf Smart Chic Ohoney, 13. Jonathan Gauthier auf Ima Reinman.

NR 51 Reining Derby Open 4 years old

Michel Sandyck im Go Round vorne

Im Reining Derby für 4-jährige Pferde konnten sich in der Open elf von insgesamt 16 Startern fürs Finale qualifizieren. Bester Reiter des Vorlaufs war mit dem Score 218  Michel Sandyck auf Diamond Cat Fifty (von Like A Diamond). Besitzer des Hengstes ist Roy de Bruin, NED. Michel Sandyck ritt zudem auch ein weiteres Pferd von Roy de Bruin ins Finale: Royal Olena Whiz, der auf Platz 10 des Vorlaufs kam – mit einer 209 punktgleich mit Francesca Baron (ITA) auf ARC Turbine Ropers. 

Auf Platz 2 im Go Round kam der Südtiroler Luis Kompatscher mit seinem Hengst Be on Edge (216,5) vor Uli Kofler mit der Stute Lady Buena Starlight (Bes. Georg Herzog, AUT). Ihr Score 215,5. Vierter wurde Nico Hörmann mit Gunners Chrome Son (214,5). Den fünften Platz teilten sich mit einer 214 Bernard Fonck (BEL) mit Whizpirit Around und Markus Schöpfer mit Snapplelite, gefolgt von Grischa Ludwig auf Pine Starlight Cash (212,5), Rudi Kronsteiner auf Whizdom Shines (212) und Vern Sapergia (CAN) auf Skeets Smart Chex.   

Finale

Michel Sandyck und Diamond Cat Fifty auch im Finale überlegen

Michel Sandyck und Roy de Bruins Paint-Hengst Diamond Cat Fifty hatten bereits den Vorlauf dominiert – nun setzten sie sich auch im Finale durch. Schöne, saubere Zirkelarbeit und lange, weiche Stops bescherten den beiden eine 221 und damit den Derby Champion-Titel. Es war der zweite Erfolg der beiden innerhalb von acht Tagen, nachdem sie Zweite auf der Rein-O-Mania Futurity geworden waren. Der 24-jährige Michel Sandyck arbeitet seit 1 ½ Jahren bei Roy de Bruin, dem u.a. auch der bekannte Hengst Coeur De Wright Stuff gehört. Es ist erst seine zweite Showsaison, doch kann der junge holländische Trainer bereits auf beachtliche Erfolge verweisen. Unter anderem war er mehrfach Niederländischer Meister und gewann das Rein-O-Mania Derby 2008.

Mit nur einem halben Punkt Abstand wurde Nico Hörmann mit Gunners Crome Son Zweiter. Der Gunner-Sohn ist im Besitz von Karolien Hendrikse, NED. Platz 3 ging an Uli Kofler und Lady Buena Starlight – der Score: 219,5. Mit dieser Stute im Besitz von Georg Herzog (AUT) war er auch im Vorlauf bereits auf Platz 3. Vierter wurde Bernard Fonck mit Tom Vandermots Whizpirit Around (218), gefolgt von Francesca Baron (ITA) auf Giorgio Guidas ARC Turbine Ropers (217). Den sechsten Platz teilten sich Rudi Kronsteiner auf Whizdom Shines (Bes. Rolf Reinschmidt) und Grischa Ludwig auf Pine Starlight Cash (beide 214,5). Platz 8 ging an Vern Sapergia und Manfred Freys Skeets Smart Chex (208,5) vor Markus Schöpfer mit Snapplelite (203).

NR 53 Reining Derby Non-Pro 4 years old

Cira Baeck zweimal auf Platz 1 in der Non Pro

Im Non-Pro Derby hatten sechs Starter gemeldet, die auch alle ins Finale kamen. Cira Baeck aus Belgien schaffte, gleich zwei Pferde mit einer 214 auf den ersten Platz zu reiten: Wimpys Pearl (Bes. Susy Baeck) und ihren eigenen Wallach Gumpy Grumpy BB. Dritter wurde Shoham Yehezkel (ISR) mit seiner Stute Wild Wicked Custom vor Lucas Grossrubatscher (ITA) auf GVR Peppys Cocolino, Stefan Hölzl auf Cruisin in Starstyle und Priscilla Jacquard (FRA) mit Wimpys Little Stepson.  

Finale

Cira Baeck gewinnt überlegen Non-Pro Derby

Reining Derby Champion Non-Pro wurde überlegen die Belgierin Cira Baeck mit Gumpy Grumpy BB. Der 4-jährige Wallach beeindruckte insbesondere durch seine hervorragenden Spins, die allen drei Richtern ein +1 wert waren. Nach einem sehr schönen letzten Stop stand der neue Derby Champion Non-Pro fest. Mit einem Score von 220,5 Punkten lagen die beiden neun Punkte vor dem Zweitplatzierten Stefan Hölzl mit Cruisin in Starstyle (211,5). Auch der dritte Platz ging an Cira Baeck – diesmal mit der Stute Wimpys Pearl. Vierter wurde Luca Grossrubatscher (ITA) auf GVR Peppys Cocolino vor Shoham Yehezkel (ISR) auf Wild Wicked Custom.

NR 30 NRHA Freestyle Reining Open

Uschka Wolf gewinnt als Bastian mit Fuchur aus der Unendlichen Geschichte

Uschka Wolf gewann die NRHA Freestyle Reining Open. Sie kam als Bastian, dem Helden aus der Unendlichen Geschichte, in die Arena. Und ihr Pferd Jacs Smokey Maid war als der Glücksdrache Fuchur verkleidet – komplett eingehüllt in Silberfolie. Und das Beste: Uschka Wolf zeigte ihre Vorstellung ausschließlich mit einem Halsring geritten. Ihr verdienter Score war eine 223,5.

Zweiter wurde der „brasilianische Karnevalist“ Ricky Bordignon. Zu Samba-Klängen führte er The Little Fighter künstlerisch zu einer 222,5. Sita Stepper überzeugte als schwarz angemalte und mit Kraushaarschopf ausgestattete Kannibalin. Zu afrikanischer Musik legte sie auf dem mit Knochen im Schopf verzierten Blues Starlight eine 215,5 hin.

Zudem unterhielten der „Hippi“ Markus Häberlin auf Spark Serendipity, „Ritter“ Jens Kaschel auf Kilo San Jacolena und im „American Style“ Josefine Stenquist auf Vics Eternal Popcorn das Publikum.

NR 31 NRHA Freestyle Reining Non-Pro

Stefanie Schuck siegt mit goldener Maske

Goldene Maske, schwarzer Umhang, dazu monumentale Musik und eine gelungene sportliche Vorstellung: Das war der Sieg für Stefanie Schuck auf MS Continental Love. Ihr Score: 212. Zweite wurde zu spanischen Klängen Jasmin Gamsjaeger auf International Jac. Sandra Häberlin unterhielt auf ML Sailynn Dioak als Löwin und Monika Meiler zeigte sich auf Jamy Rietta Star ohne Zaumzeug als zünftiger Bayerin im Dirndl.

RC 23 ERCHA Two-Rein Open

Klasse Score von 294 für Markus Schöpfer

Nur vier Pferde traten in der ERCHA Two-Rein Open an. Aber was für ein Ritt war das, den Markus Schöpfer auf Peptos Lil Bingo zeigte: Er begeisterte und bekam für seine Leistung einen hochverdienten Score von 294. Diesem Ritt musste sich auch Philipp Martin Haug beugen, der als Zweiter auf Rooster Bunny zu einer 285,5 kam. Staffan Nielsen kam auf Har Peppys Holiday als Dritter durchs Ziel (262), Vierter wurde Christoph Seiler auf Wheel Around Oak (256).

RC 24 ERCHA Novice Rider

Schwedischer Erfolg dank Stefan Edmann

Der Schwede Stefan Edmann gewann die ERCHA Novice Rider. Er kam auf Tangys Painted Pony zu einem Score von 279. Und ließ so um 1,5 Punkte den Italiener Loris Raffagnato auf Bud In A Bottle hinter sich. Dritte wurde Sabine Brasche auf Lil Peptorella. Die weitere Platzierung: 4. Andrea Grassi auf OT Taris Boogie, 5. Marco Conte auf Ima Tanderstorm, 6. Beppe Trevisan auf Jacklight Swingo, 7. Manuela Heim auf Impress Zip Coolman, 8. Antje Bartkowiak auf Bo Al Capone, 9. Massimo Milano auf Chicory Chicory Doc.

RC 25 ERCHA Hackamore Open 5 year old

Sieg für Markus Schöpfer auf May Be Boom

Mit May Be Boom gewann Markus Schöpfer die Hackamore Open 5 year old. Er schaffte einen Score von 283,5. Zweite wurde Francesca Baron auf Genuine Redspot (272,5) vor Tomas Barta auf Kaligoldenhighlander (271).

RC 90 ERCHA Reined Cow Horse Futurity Open

Vorlauf Herd Work

Markus Schöpfer legt los wie die Feuerwehr

Mit der Herd Work, also dem Cutting-Teil, begann die Reined Cowhorse Futurity Open. Das ist die Disziplin von Markus Schöpfer. Der Italiener gewann diese Prüfung vor zwei Jahren bei der Americana nicht nur, sondern kam damals auch als Zweiter durch das Ziel. Und er legte in der Herd Work des Vorlaufs gleich wieder los wie die Feuerwehr. Sieben Punkte Vorsprung! – so sicher gewann er diesen ersten von drei Teilen dieser Futurity: Mit einem Score von 143 entschied er die Herd Work auf Smart Style Dunnit für sich. Und auch der zweite Rang ging im Tie an den Italiener: 136 Punkte schaffte Markus Schöpfer auf Snapplelite – wie auch Francesca Baron auf ARC Turbine Ropers. Der vierte Rang der Herd Work ging ebenfalls an Markus Schöpfer, nun mit Sailin Sparkle (135). Diesen Platz t