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„Hier wird Umsatz
gemacht!“ – Aussteller zogen positive Bilanz
„Sehr zufrieden“ war
Jo Eiblmeier von Cayuse. Ebenso sah man das beim Saddleshop Wilk
sowie bei den Firmen Gomeier und Loesdau, allesamt führende Vertreter
der Branche. Sie alle freuten sich über das gute Messegeschäft.
Von Kaufkraftschwund war bei der Americana jedenfalls nichts zu
spüren. Auch Tom Winter von Winter Saddlery war dieser Meinung.
Der Sattelmacher aus Partenstein nutzte die Americana besonders
zur Pflege seiner Kundenkontakte.„Das Umfeld ist ideal, und ich
bin sehr, sehr zufrieden. Hier wird wirklich Umsatz gemacht! Interessant
ist, dass nicht nur die Profis wie Oliver Stein oder Morey Fisk
sich für handgemachte Sättel interessieren, sondern auch viele
anspruchsvolle Freizeitreiter.“
MD Barns und Buffalo
Ranch präsentierten sich erstmals in Europa
Unter den 250 Ausstellern
der Americana 2008 waren auch zwei ganz große Namen aus den USA
zu finden, die sich beide zum ersten Mal überhaupt in Europa präsentierten:
MD Barns und die Buffalo Ranch. MD Barns ist einer der führenden
amerikanischen Hersteller von Stallanlagen, die Buffalo Ranch
einer der ganz großen Namen im Cutting-Pferde-Geschäft. Dort stehen
u.a. die berühmten Hengste TR Dual Rey und Hydrive Cat.
„Nachdem immer mehr
Anfragen aus Europa über das Internet bei uns ankamen, haben wir
uns entschlossen, einmal persönlich diesen Markt kennen zu lernen“,
so MD National Sales Manager Terry L. Deaton. „Wir haben uns
umgehört, was die beste Veranstaltung dafür wäre, und bekamen
überall Americana zu hören. Ich bin selbst mit Al Dunning, Carol
Rose und Dan Wall gut bekannt, und alle stimmten darüber ein:
das ist die beste Veranstaltung Europas für diesen Zweck. Und
ich muss sagen, sie hatten mehr als recht. Wir hatten bereits
sehr gute Kundenkontakte. Ich denke, wir werden auch das nächste
Mal wieder dabei sein.“
Auch Shane Plummer,
Präsident der Buffalo Ranch, ist von der Americana begeistert:
„Da wir uns den europäischen Markt erschließen wollen, haben wir
nach der optimalen Veranstaltung für Kundenkontakte gesucht, und
ich muss sagen, jetzt wo ich hier bin, bin ich noch viel beeindruckter
als zuvor. Die ersten Tage waren sehr, sehr gut. Es hat sich wirklich
gelohnt, hierher zu kommen.“
Großer Medienandrang
/ Tier-TV drehte für eigene Westernreit-Serie
Schon zur Pressekonferenz
am Vortag der Americana war der Medienandrang groß. Bei der Pressekonferenz
gaben neben den Vertretern der AFAG auch Sylvia Rzepka, Rudi Kronsteiner,
Anna Limmer, Ute Holm und Dr. Kerstin Grosse (Besitzerin von Hot
Smoking Chex) den Journalisten kompetent Auskunft in Sachen Westernreiten.
Das Interesse der Journalisten
blieb über alle Tage konstant. Über 80 Medienvertreter hatten
sich für die Veranstaltung akkreditiert. Einen großen Americana-Part
drehte der Sender Tier TV – hier wird der Americana eine eigene
Sendung gewidmet und ab März 2009 in acht Folgen über die deutsche
Westernreitszene berichtet werden. Das „Erste Deutsche Tierfernsehen“
ist über Satellitenempfang – Astra Digital, aber auch in vielen
digitalen Kabelnetzen zu empfangen.
Enormes Medieninteresse
aus den USA
Welchen Stellenwert
die Americana besitzt, zeigte allein schon die Tatsache, dass
drei der wichtigsten Fachmagazine der USA über das Event berichten:
die Quarter Horse News, das AQHA Journal und der NRHA Reiner.
Das AQHA Journal hatte in seiner letzten Ausgabe bereits einen
2-seitigen Vorbericht. Alles andere als normal für die Aufmerksamkeit
in den USA für europäische Veranstaltungen.
Groß auch das Interesse
bei all denen, die nicht zur Americana kommen konnten: Allein
im Live-Stream der Show verfolgten über 17.500 Menschen die Leistungen
der Sportler.
Staatsminister Joachim
Herrmann bei der offiziellen Eröffnung:
„Americana – das
ist die Champions League der Westernreiter“
„Diese Veranstaltung
kann mit Recht als `Mekka des Westernreitens` bezeichnet werden.
Diese Bezeichnung beschreibt kurz und prägnant den sportlichen
Stellenwert der Veranstaltung. Die Americana ist die Champions
League der Westernreiter“, erklärte Bayerns Staatsminister Joachim
Herrmann zur offiziellen Eröffnung der Americana. Allen Teilnehmern
und Besuchern wünschte er, das typische Lebensgefühl der Westernkultur
zu erleben, „das Herz und Sinne gefangen nimmt“. „Die Americana
ist ein echter Besuchsmagnet. Die große Zahl der Aussteller und
das beeindruckende Angebot rund ums Pferd belegen, dass diese
Show die Verkaufsmesse Nummer Eins im Westernreitsport ist. Ich
kann allen nur empfehlen: Besuchen Sie die Americana, denn die
Aura des Pferdesports und die gemeinsame Begeisterung für die
Westernkultur kann man nur vor Ort hautnah erleben.“ Der Staatsminister
übrigens erlebte Westernreiten nach dem offiziellen Teil auch
hautnah. Denn zu seiner Überraschung stand ein Pferd für ihn parat:
Anna Limmer hatte Hesa San Jo gesattelt – und prompt drehte der
Politiker seine ersten Runden im Westernsattel vor den Toren des
Red Grizzly Saloon.
„Glanzvolle Gesamt-Inszenierung“
Daran hatten auch die
anderen Teilnehmer der offiziellen Eröffnung sichtlichen Spaß.
Wie etwa Heiko und Hermann Könicke, Geschäftsführende Gesellschafter
der AFAG Messen und Ausstellungen GmbH. Sie bestätigten den Staatsminister
in seiner Einschätzung: „Es gibt viele Westernreitveranstaltungen,
aber nur eine Americana. Hier in Augsburg gibt es einfach fantastische
Bedingungen, die amerikanische Lebensart in einer ganz besonders
familiären Atmosphäre zu erleben. Wir dürfen sicherlich von einer
glanzvollen Gesamt-Inszenierung sprechen.“
Oberbürgermeister:
„Augsburg ist stolz auf die Americana“
Das bestätigte auch
Augsburgs Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl: „Augsburg ist in diesen
Tagen zum zehnten Mal in Folge das Zentrum des europäischen Westernreitens.
Und vor allem kann ich sagen, die Americana gehört mittlerweile
ein gutes Stück zu Augsburg. Wir in der Region freuen uns immer
sehr auf diese Veranstaltung – und wenn dann die Stadt mit den
ganzen Plakaten geschmückt ist und plötzlich mit den amerikanischen
Wagen ganz viele andere Fahrzeuge im Stadtverkehr auftauchen –
dann wissen wir alle: es ist endlich wieder soweit. Kurzum sage
ich: Die Stadt Augsburg ist stolz auf diese einzigartige Veranstaltung
mit ihrem großartigen Erlebnischarakter!“
Amerikanischer Lifestyle
Auch Isabella Cascarano,
Konsulin für Handelsangelegenheiten der Vereinigten Staaten von
Amerika, schwärmte: „Diese Americana 2008 ist die bisher größte
und spektakulärste seit der Gründung. Sie vermittelt wie kaum
eine andere Veranstaltung den größten Exportschlager der USA:
den amerikanischen Lifestyle. Und macht dadurch natürlich auch
Appetit auf einen Besuch bei uns. Das stützt natürlich zudem die
ohnehin sehr großen wirtschaftlichen Verbindungen zwischen den
USA und Deutschland.“
Corinna und Michael
Schumacher auf der Americana
Prominenter Besuch
auf der Americana: Auch Corinna und Michael Schumacher ließen
sich das „Mekka des Westernreitens“ nicht entgehen. Gemeinsam
schlenderten sie durch die große Messe und informierten sich über
zahlreiche Angebote. Corinna Schumacher ist selbst begeisterte
Westernreiterin.
„Americana ist nur
mit Quarter Horse Congress vergleichbar“
„Das ist jetzt die
dritte Americana für mich“, so Richter Ronald Sharpe. „Und jedes
Mal sehe ich einen neuen Quantensprung, was die Qualität anbelangt.
Eine wirklich tolle Veranstaltung. Ich habe schon viele Turniere
in Europa gerichtet, aber dieses Event ist mit keinem anderen
vergleichbar – außer mit dem Quarter Horse Congress in den USA.
Die Americana ist auch in den USA sehr bekannt.“
Besonders beeindruckt
war sein Richterkollege John Tuckey von der Open Bronze Trophy.
„Diese Trophy hätte jederzeit auch in den USA sein können. Hervorragende
Pferde und Top Reiter! Vor allem fasziniert mich das Konzept dieser
Veranstaltung – die Mischung aus Spitzensport und Show, und dieses
perfekt organisiert.“
Scott Ferguson:
„Will auf jeden Fall wiederkommen!“
Einer der prominentesten
Teilnehmer der Americana war Scott Ferguson. Der texanische Trainer
hat schon über 800.000 Dollar in der Cutting-Arena gewonnen. Es
ist sein erster Aufenthalt in Europa - kein Wunder, dass er bei
der Americana aus dem Staunen nicht mehr herauskam. „Ich kann
es einfach nicht fassen, wie viele Zuschauer hier sind! So was
kenne ich nicht mal von den meisten unserer Shows. Einfach unglaublich.
Und dann so viele Disziplinen nebeneinander... Eins ist sicher:
wenn’s irgend geht, will ich auf der nächsten Americana wieder
dabei sein.“
Italienisches Fachmagazin:
„Super Organisation, unglaublicher Sport“
Auch Cristina Morelli,
Chefredakteurin des italienischen Fachmagazins „Cowboy`s Magazine“
zeigte sich begeistert: „Das war eines der tollsten Events, das
wir je gesehen haben. Super Service, super Organisation, unglaublicher
Sport“, lobt sie.
Sportliche Leitung
sehr zufrieden
Hochzufrieden zeigte
sich auch die Sportliche Leitung: „Mister Americana“ Horst Geier
und Show-Manager Joachim Bochmann meinten: „Die Americana bot
nicht nur Top-Sport, sondern war auch einmal mehr eine Drehscheibe
für die Westernreitszene. Alle waren da – 17 Verbände, Züchter,
Pferdebesitzer, Aussteller und natürlich die Reiter. Es wurden
neue Kontakte und Freundschaften geknüpft, alte Verbindungen wieder
aufgefrischt.“
Mit den sportlichen
Leistungen waren Horst Geier und Joachim Bochmann sehr zufrieden:
„Die Leistungen waren klasse. Vor allem die Bronze Trophy Open
und das Cutting begeisterte. Gleichzeitig haben wir erkannt, dass
wir noch etwas mehr für die anderen Disziplinen wie Pleasure und
Trail machen müssen. Wie etwa den Pleasure-Reitern eigene Abreitezeiten
einzuräumen. Die Americana fußt auf den drei Säulen Sport, Information
und Unterhaltung. Und innerhalb des Sports wollen wir noch mehr
darauf achten, dass auch hier die verschiedenen Disziplinen ihren
jeweils berechtigten Stellenwert erhalten.“
Neuer Practice-Pen
für Cutter wurde extrem gut angenommen
Zwei Maßnahmen, die
beispielhaft die Teilnehmerfreundlichkeit des Veranstalters bewiesen:
„Zum einen sorgte der entzerrte Zeitplan für kurze Warteschlangen
an der Meldestelle. Wir hatten es dieses Jahr wieder so gelegt,
dass schwerpunktmäßig erst die Cutter, dann die Cow Horse-Rider
und schließlich die Reiner dran waren. Entsprechend auf die ersten
Tage verteilt trafen die Teilnehmer ein und konnten wesentlich
entspannter begrüßt werden“, so Geier und Bochmann.
Zum anderen wurde die
neu geschaffene Möglichkeit zum Practice Pen in der Hauptarena
von den Cuttern sehr begrüßt: Zwar zu „harten“ Zeiten morgens
stets etwa zwischen 3 und 7 Uhr, nahmen die Reiter dieses Angebot,
unter Showbedingungen zu trainieren, begeistert an. Über 260 Ritte
absolvierten die Cutter auf diese Art zu Übungszwecken.
„Wir haben uns sehr
über das Lob gefreut“
Nicht zuletzt wusste
sich die Sportliche Leitung zu bedanken. Horst Geier und Joachim
Bochmann: „Zum einen sagen wir Danke an alle Reiter, hier zur
Americana gekommen zu sein. Wir haben uns sehr über das Lob vieler
Teilnehmer gefreut und waren natürlich auch sehr glücklich, neben
der europäischen Creme der Sportler auch Top-Cracks aus Übersee
sowie wichtige Unternehmer aus den USA zu Gast gehabt zu haben.
Danke an alle Helfer:
„Americana-Familie“ zieht an einem Strang
Ein enormes Dankeschön
gilt aber auch unseren Helfern: Das ist wie eine große Familie.
Es gibt von Americana zu Americana kaum personelle Änderungen.
Das bringt Kontinuität, ist aber auch ein Zeichen für die Stimmung
und den Zusammenhalt. Das Americana-Team funktioniert mit dieser
Erfahrung im Rücken wie ein Wirtschaftsunternehmen: Viele einzelne
Helfer-Teams arbeiten sehr autark ihr Aufgaben ab wie etwa Parcoursdienst,
Stallwache, Meldestelle, Rinder und vieles mehr – denken aber
gleichzeitig immer an das Gesamtziel, nämlich eine so perfekte
Gesamt-Americana wie nur möglich zu schaffen. Danke an alle!“
Viel Andrang auf
der Stallion Avenue
Züchtern präsentierte
die Americana ein in Europa einzigartiges Angebot. In der „Stallion
Alley“ in Halle 2 konnten Top-Hengste – die Creme de la Creme
an Quarter Horses, Paints oder Appaloosas – begutachtet werden.
Großes Interesse
für Decksprungversteigerung
Großes Interesse gab
es auch an der Decksprungversteigerung. Zwölf Hengste wurden zudem
auf der Americana von ihren Trainern bzw. Besitzern innerhalb
der Abendshows vorgestellt. Gebote konnten per Fax, persönlich
oder schriftlich am Infostand in Halle 2 abgegeben werden. „Das
Interesse war sehr groß“, so Anne Schmidt, Mit-Organisatorin der
Versteigerung, die erstmals auf der Americana 2006 durchgeführt
wurde. „Die Leute freuten sich, ihre Wunsch-Hengste live zu sehen
und das in einem so tollen Umfeld.“
Diese Hengste waren
dabei: ARC Genuine Oak, Shotgunner, I Cee Diamonds, Reds Gonna
Rein, Puro Chic, Heza Sure Whiz, Hot Smokin Chex, Doctor Zip Nic,
Coeur D Wright Stuff, ARC Surprise Sketch, Boggies Blue Jac, Jacs
Ready To Slide, Gunslider, Shiners Vintage, Dream Cowboys, Peek
A Boom, Footworks Finest, Cat Prints.
Höchstgebote für
Footworks Finest und Hot Smokin Chex
Die Decksprungversteigerung
war ein voller Erfolg. Alle Sprünge wurde versteigert – zu einem
Durchschnittsgebot von knapp 1.000 Euro. Das Höchstgebot von 1.600
Euro erhielt ein Decksprung von Footwork Finest, 1.500 Euro wurden
für einen Decksprung von Hot Smokin Chex gezahlt.
Reiter aus 16 Nationen
kämpften um knapp 210.000 Dollar Preisgeld
Bei der Americana traten
Topstars des Westernreitens aus der ganzen Welt an. Am Start waren
250 Teilnehmer aus 16 Nationen mit rund 400 Pferden. Diese Nationen
waren vertreten: Schweden, Dänemark, Polen, Niederlande, Belgien,
Frankreich, Schweiz, Österreich, Italien, Israel, Tschechien,
Slowakei, USA, Kanada, Mexiko und Deutschland. Richter der Americana
2008 waren Christine Auch, Ronald Sharp und John Tuckey.
Insgesamt standen 33
verschiedene sportliche Entscheidungen an, exakt 139.635,59 Euro
bzw. genau 209.453,39 Dollar Preisgeld wurde ausgeschüttet. Besondere
Spannung versprach wieder die NRHA Bronze Trophy Open. Allein
in dieser Prüfung waren 30.000 Euro added ausgeschrieben.
„Sieg auf der Americana
ist etwas Hyper-Besonderes“
Bronze Trophy Reining
geht an den Belgier Bernard Fonck
Der Belgier Bernard
Fonck gewann die mit knapp 35.500 Euro dotierte NRHA Bronze Trophy
Reining. Der WM-Teilnehmer siegte mit überragenden 228 Punkten.
„Mein Pferd BA Reckless Chick hat alles gegeben – ich bin mächtig
stolz“, so der 35-jährige. Er verwies den Italiener Uli Kofler,
der Hot Smokin Chex vorstellte, auf den zweiten Platz. Bernard
Fonck strich noch einen weiteren Sieg ein: Er gewann auch die
Reining Futurity der Americana.
Dramatisch gestaltete
sich auch die Entscheidung in der Reined Cow Horse Futurity. Das
ist das Nachwuchschampionat für „Rinderpferde“ und wird über drei
Disziplinen ausgetragen. Diese Prüfung gewann gegen neun italienische
Konkurrenten im Finale der Deutsche Philipp Martin Haug auf A
Smarty Plants.
Vierter Americana-Sieg
in Folge für Gianluca Munarini im Cutting
Neuer Europameister
im Cutting Open wurde Gianluca Munarini, der Starlight Elan vorstellte.
Der Italiener gewann damit diese Americana-Prüfung bereits zum
vierten Mal in Folge! Auf den zweiten Platz kam der in Texas lebende
Uwe Röschmann, der Ricochet Pep erfolgreich vorstellte. Cutting-Experte
Jürgen Döring, selbst frischgebackener Europameister Non-Pro,
meinte zur Bedeutung eines Erfolges in Augsburg: „Auf der Americana
zu gewinnen, ist was ‚Hyper-Besonderes’ – hier trifft man auf
die wirklich großen Gegner.“
Muss für Fans: Americana-Abendshows
Die absoluten Highlights
der Americana wurden in drei Abendshows angeboten, „garniert“
mit spektakulären Showeinlagen. Den Auftakt bildete die Gala „Run
of the Stars – Reining at it’s best“ mit dem Reining-Finale der
NRHA Bronze Trophy Open Reining. Tags darauf stand das „Cow Horse
Festival“ auf dem Programm, verbunden mit dem Finale der European
Reined Cow Horse Futurity. Als letzte Abendshow zeigte die „Cutting
Spectacular“ als Höhepunkt die Entscheidung im „ECHA European
Cutting Championship Open“.
„King Kong“ Grischa
Ludwig
Moderator Joachim Bochmann
band mit dem „Mythos Cowboy“ einen roten Faden um die Galashows.
Seine zentrale Botschaft war ein Zitat von Robert Shufelt: „Es
ist das Privileg des Cowboys, auf einem guten Pferd zu sitzen
und auf den Hinterteil eines Rindes hinabschauen zu dürfen.“ Unter
diesem Motto erlebten die Besucher Spitzensport, aber auch rasante
und unterhaltsame Showeinlagen. Wie etwa Country-Sängerin Jodie
Broich, eine Pat Parelli-Show, die Showtruppe von Pullman City
mit einer Pyramide auf drei Kutschen oder aber People-Cutting
von Jörg Pasternak. Lasso-Kunst, Rasse- und Hengstpräsentationen,
Barrel Race und Pole Bending wie auch Voltigier-Fertigkeiten wurden
gezeigt. Auch die rasanten Thunderguys fehlten nicht mit ihren
Stunts.
Groß war der Spaß bei
der Freestyle-Reining mit Markus Häberlin, Ricky Bordignon und
„King Kong“ Grischa Ludwig. Ein anderer Höhepunkt war die Motorrad-Kunst
von Tony Rossberger, der etwa weit hinaus über Autos sprang. Eine
große Gaudi war auch das Sponsor-Race: Wann hat man schon zuvor
versierte Westernreiter auf dem Kutschenbock gesehen, um wichtige
Sponsoren der Americana schnellstmöglich durch einen Parcours
zu fahren? Drei bekannte Größen machten den Spaß mit: Ute Holm
für das Old-Sorrel-Team, Grischa Ludwig im Haflinger-Zweispänner
für Western Outwear und der als Sieger aus dieser Prüfung hervorgehende
Ricky Bordignon für Stars and Stripes.
Highlight für Country-Fans:
Country Music & Dance Festival
Alle Country-Fans unter
den Besuchern freuten sich über das erstmals angebotene „Country
Music & Dance Festival“. Das Country Music & Dance Festival
in Halle 7 bot neben neben der Bühne für die Live-Auftritte der
Bands auch eine genügend große Tanzfläche. Organisiert wurde das
Dance Festival vom Bundesverband für Country & Western Tanz
(BfCW).
Mit Yvonne Zielonka-Hlousek war auch eine mehrfache Welt- und
Europameisterin im Country- und Western-Tanz mit dabei. Sie leitete
zudem einen eigenen Tanz-Workshop. Yvonne Zielonka-Hlousek fing
1997 mit dem Country & Western Tanzen an. Sie nahm an vielen
nationalen und internationalen Turnieren teil. Bis zu ihrem heutigen
Superstar Level haben ihr viele bekannte Linedance und Couple
Teacher geholfen, wie z. B. Rex Jones (USA), bei dem sie 12 Wochen
Unterricht nahm, Lisa & Gary McEntire, Jörg Hammer und vielen
mehr. Sie unterrichtet regelmäßig im Raum Kreis Bergstrasse und
in der Pfalz und fördert dabei vor allem junge Talente. Besonders
stolz ist sie auf ihre zahlreichen Privatschüler und ihre Team
Choreographien. Zu ihrem größten Erfolgen gehören: Europameisterin:
1998, 2000, 2001, 2003, 2004, Weltmeisterin: 2003, 2004
Für viel Anspruch sorgten
auch Manuela DeGuire, Präsidentin des BfCW, Heidi Hlousek und
Jochen Zimmermann – alles erstklassige Country- und Western Tänzer-/innen.
Workshop-Tänze
Das waren einige der
Tänze, die einstudiert wurden: Kid Rock Alabama, Kick'n'Swing,
Dog & Bone, Nimby, High Time, Winner at a Game, Give it Back
To Me, Back to Country, I Kissed A Girl, Four Minutes Kick, Never
Be Alone, Urban Living, One Two Step, Big Love, Drinkin' Bone,
Boogie, Love Trick, Walk Of Life, Good, Time, Bud Wiser, The Grass
Between my Toes.
Im Workshop gelernt,
anschließend sofort probiert: Das Country Music & Dance Festival
in Halle 7 bot auch die Gelegenheit um die neu erlernten Tänze
sofort im Anschluss auszuprobieren.
Premiere für Americana-Pokerturnier
Pokern ist populär
wie nie zuvor - jetzt wurde auch auf der Americana gepokert. Messebesucher
hatten während der Americana die Möglichkeit, sich für das Finale
am letzten Veranstaltungstag zu qualifizieren. Hauptpreis war
eine Flugreise nach Las Vegas mit Teilnahme an zwei Turnieren
der legendären „World Series of Poker“ für zwei Personen. Insgesamt
500 Spieler zockten in Augsburg um die besten Karten.
Julia Carolin Heiß
ist die erste „Miss Americana“
Erstmals gab es eine
Wahl zur „Miss Americana“. Klar war, dass hier nicht nur das Aussehen
eine Rolle spielte, sondern auch das Können im Westernsattel.
Kriterien für die Jury waren diese Punkte: Äußeres Erscheinungsbild,
kommunikative Fertigkeiten und eine freundliche Wesensart. Auch
ein Fragebogen zum Allgemeinwissen und zum Westernreiten speziell
musste korrekt ausgefüllt werden. Nicht zuletzt wurden auch reiterliche
Fertigkeiten abverlangt. Die Jury bestand aus Anne Schmidt (Stallion
Avenue), Jörg Pasternak (Profi-Reiter), Winfried Forster, (AFAG),
Axel Kook (Americana), Robert Kastrowi (Stars and Stripes) und
Uwe Kleng (Western Outdoor Wear).
Nach zwei Vorentscheidungen
am 2. August in der Pullman City im Harz und am 9. August in Eging
fiel am Veranstaltungsfreitag am Stand von „Western Outdoor Wear“
die Entscheidung. Der Hauptpreis für die Siegerin war eine 8-tägige
Flugreise im Dezember zu den „World Reining Shows“ (Futurity)
nach Oklahoma City, USA. Zudem gab es ein Fotoshooting für den
nächsten Katalog von Western Outdoor Wear zu gewinnen.
Elf von über 60 Kandidatinnen
hatten es bis nach Augsburg zum Finale geschafft: Ines Boos, Anika
Hahne, Julia Carolin Heiß, Michelle Schach, Petra Kohontova, Tamara
Bauer, Katharina Hippe, Lorena Rath, Nathalie Meier, Ramona Scharz
und Tanja Kutzera. Beim Finale musste sich jede Kandidatin vorstellen
und begründen, warum sie gerne Miss Americana werden wollten.
Zweitens mussten sie eine Moderation für eine Abendshow vortragen.
Danach zeigten sich die jungen Damen in der Modenshow mit aktueller
Westernreitmode.
Und dann fiel die Entscheidung:
Die erste „Miss Americana“ wurde Julia Carolin Heiß. Sie wird
die Americana in den nächsten zwei Jahren bei verschiedenen Anlässen
repräsentieren. Die 22-jährige Medizinstudentin kommt aus Kassel.
Mit elf Jahren bekam sie ihr erstes eigenes Pony. Der Umstieg
auf den Westernreitsport erfolgte, als auch ihre Eltern mit dem
Westernreiten begannen. Zu den Erfolgen von Julia Heiß zählen
u.a. bei der DQHA der Hessenmeister-Titel 1999 in Youth 14 and
under (Western Pleasure, Horsemanship, Showmanship und Reining)
und der Deutsche Meister-Titel 1999 in Showmanship at Halter Youth
14 and under. Sie war Deutscher Vizemeister mit der Jugendmannschaft,
gewann die Hessentrophy 1999 in Pleasure und Horsemanship und
war in 2001 Deutscher Meister in Horsemanship und Reserve Champion
in Hunt Seat Equitation. Die war DQHA-Member of the German team
of the 2002 AQHA Youth World Cup. Ihr erfolgreiches Pferd heißt
Pferd Co Bo Socks.
Auch der zweite und
der dritte Platz der Miss-Wahl wurde bekanntgegeben. Zweite der
Wahl und unter anderem mit einem Fotoshooting von Stars and Stripes
belohnt wurde Michelle Schach. Die Jury entschied sich für Lorena
Rath als Drittplatzierte.
Von den Besten lernen:
Tipps & Tricks der Stars im Western Forum (Halle 4)
Tipps & Tricks
von den Besten: Im Americana Western Forum zeigten Top-Reiter
wie etwa Ute Holm, Sylvia Rzepka, Madeleine Häberlin, Grischa
Ludwig, Volker Schmitt oder Markus Schöpfer, wie man Cutting-,
Reining- und Pleasure-Pferde richtig ausbildet. Auch alternative
Trainingsmethoden wurden im gut 250 m² grossen Vorführring demonstriert,
ebenso nutzten Verbände und Vereine das Forum.
Westerntown und
Red Grizzly Saloon
Längst kein Geheimtipp
mehr: der „Red Grizzly Saloon“. Durch die typischen Schwingtüren
betrat man sozusagen den „Wilden Westen“. Für Stammgäste ist es
längst schon liebgewordene Tradition, dort ihren Americana-Besuch
ausklingen zu lassen. Für beste Stimmung sorgten Country-Bands,
die hier bis spät in die Nacht aufspielten. Die Western Town rund
um den Saloon bot zudem echte Westernatmosphäre, die zum Verweilen
einlud.
Neu: Pullman City
Kinderland - der Superspass für Kinder
Indianertänze, Goldwaschen
& Lassowerfen und vieles mehr: Im neuen Pullman City Kinderland
waren die Nachwuchs-Cowboys & -Indianer bestens aufgehoben.
Hier konnten sie wie die echten Goldwäscher (Katzen)Gold entdecken
- dafür gab es dann auch eine richtige Urkunde! - oder sie fertigten
ihren eigenen Federschmuck. Sie konnten sich auch als Indianer
schminken lassen oder ihre Geschicklichkeit im Umgang mit
dem Lasso unter Beweis stellen. Auch für die Unterhaltung der
Eltern war gesorgt: Von der Pullman City Bar aus hatte man übrigens
das Treiben des Nachwuchses immer im Blick!
Messe-News
Wie immer war das Angebot
Europas größter Westernreitmesse immens. Auch einige Neuigkeiten
wurden geboten. Wie etwa die Abschwitzdecken von SweatTec. Der
Clou dieser Decken ist die Fertigung nach Maß. Je nach Vorliebe
und aktuellem Modetrend kann sich der Kunde im Onlineshop dieser
Firma ein Modell farblich zusammenstellen und direkt bestellen.
Zur Auswahl stehen derzeit 20 verschiedene Farben für Rücken-
und Halsteil sowie Bordürenmuster. Auch besteht die Möglichkeit,
Text applizieren zu lassen. Über solche Abschwitzdecken konnten
sich auch zwei erfolgreiche Reiter freuen – SweatTec stattete
den Champion der Masters Pleasure wie auch den Vizechampion der
EM-Pleasure damit aus.
Eine kreative Idee
bot auch „Handtaschen Drive In“: Diese Firma macht aus amerikanischen
Nummernschildern oder anderen Blechschildern Handtaschen für die
Dame.
Neu ist das Angebot
von Medilogic. Der Osteopath und Software-Spezialist Michael Schmid
entwickelte eine dynamische Druckmessung unter dem Pferdesattel.
Die flexible Sattelmatte ermöglich die Erfassung der Druckverteilung
auf dem Pferderücken. Das komplexe Zusammenspiel der Kraftwirkungen
zwischen Pferd, Sattel und Reiter wird in der relevanten Bewegungssituation
oder im Stand gemessen und später in einer Analyse-Software ausgewertet.
So ist eine ideale Sattelanpassung möglich. Die neue Sattelmatte
kann auch im Unterricht zur Sitzkorrektur des Reiters verwendet
werden.
Die Firma Amplimed
stellte den „Trocken-Max“ in neuen Farben vor. Der Pferdefön kann
nun auch ganz nach Belieben des Kunden farblich gestaltet werden.
Übrigens: Es gibt jetzt auch schwarze Sättel und Zügel mit Glitzerapplikationen
für den Westernreiter.
Grill-Kohle mit
„Jackie“-Aroma
Ein ausgefallenes Angebot
war auch die Grill-Brickets mit Jack-Daniels-Aroma. Die Grill-Kohle
sind aus Whiskey-Fässern geschreddert und verbreiten so das entsprechende
Aroma. Die Firma American Heritage bot die dazu passenden original
Soßen aus der USA an.
Die Sponsoren der
Americana
Keine große Veranstaltung
ist ohne Sponsoren und ohne tatkräftige Helfer möglich. Deswegen
sei Dank gesagt:
MD Barns
Buffalo
Ranch
Tony Muzi Western Boots
ERCHA
Old Sorrel
Neil`s Boots
Saint Antoine QH
Stars & Stripes
Joachim & Drinsinger
Pullman-Continental Saddlery
AK Video
Die Helfer der Americana
Horst Geier
Sportliche Leitung
Ricky Bordignon
Kontakt zu italienischen Teilnehmern
Anneliese Geier
Finanzen / Meldestelle
Joachim Bochmann
Show Manager
Tanja Holderied
Meldestelle
Meike Geier
Meldestelle
Corinna Erhard
Siegerehrung / Meldestelle
Sandra Rüggeberg
Meldestelle
Nick Cornelissens
NRHA Meldestelle
Christa Kraatz
NCHA USA Meldestelle
Sabrina Schrangl
Fahrerin
Lutz Reufels
Ansage
Boris Kook
Ansage
John Tuckey
Richter
Ronald Sharpe
Richter
Christine Auch
Richter
Susa Sauer
Ringsteward
Björn Bechtel
Ringsteward
Michaela Kayser
Ringsteward / Bit Jugde
Edmund Knoll
Ringsteward
Rainer Herrmann
Doorman
Anna Maria Herrmann
Doorman
Sabine Schad
Doorman
Evi Raven
Doorman
Thomas Schrangl
Stallbüro, Parcours
Roland Hildensberg
Rinder
Frank Brüggemann
Rinder, Parcours
Olaf Winkler
Parcours
Paul Schickmich
Technik, Parcours
Manfred Fuchs
Stallbüro, Parcours
Sascha Matz
Stallbüro, Parcours
Olaf Winkler
Stallbüro, Parcours
Axel Kook
Tierschutz
Dieter Bürger
Abreiteplatz
Thorsten Küchler
Abreiteplatz
Katja Sandfort
Anzeigetafel
Maurizio DiSimone
NRCHA Meldestelle, Kontakt Italien
Elke Miemietz
Presse
Karin Nachtigall
Presse
Lenny Nachtigall
Presse
Ellen Gorkow
Presse
Ramona Billing
Presse
Jörg Brückner
Presse
Johannes Orgeldinger
Auktion / Hengstpräsentation
Claudia Lenz
Richterbetreuung
Harald Betz
Trailparcours / Hindernisse
Sabine Dick
Musik / Technik
Christian Schösser
Schmied
Volkhard Hummel
Announcer Western-Forum
Die sportlichen
Entscheidungen
NR 20 NRHA Bronze
Trophy Open
30.000 Euro added Preisgeld
waren im Topf. Und ganz viel Bedeutung mehr. Der Sieg bei der
Americana und zudem wichtige Weichenstellungen für die diesjährige
Weltrangliste der NRHA. Das alles und noch viel mehr – das ist
die Faszination der NRHA Bronze Trophy Open bei der Americana.
Über 50 Top-Reiner aus Europa, den USA und Kanada hatten gemeldet,
darunter auch Oliver Stein, der wenig später mit der deutschen
Nationalmannschaft auf der Reiningweltmeisterschaft in Manerbio
(Italien) starten würde. Aus der kanadischen WM-Mannschaft waren
Patrice St-Onge und Gregg Lauder dabei, vom belgischen Team Bernard
Fonck. Der Belgier hatte mit The Rumble bee und BA Reckless Chick
zwei Pferde genannt, .
Baut Rudi Kronsteiner
die Führung in der Weltrangliste aus?
Mit großer Spannung
wurde der Auftritt eines Hengstes erwartet, der in dieser Saison
schon für viel Aufsehen gesorgt hatte: Star Spangled Whiz. Er
ist eines der drei Pferde, die Rudi Kronsteiner für die Lawson
Bronze Trophy Open gemeldet hatte. Mit diesem Hengst im Besitz
des Italieners Fabrizio Bevilacqua gewann Kronsteiner das italienische
Derby und stellte einen neuen außeramerikanischen Score-Rekord
auf: 236. Viele weitere Siege folgten. Zum Zeitpunkt der Americana
führten die beiden mit knapp 30.000 Dollar die NRHA Weltrangliste
Open an. Zu seinen starken Konkurrenten zählte u.a. auch der Hengst
Hot Smoking Chex mit Uli Kofler im Sattel. Die beiden gewannen
die NRHA European Affiliate Championship. Hot Smokin Chex, der
insgesamt ca. 150.000 Dollar Gewinnsumme hat, ist im Besitz des
Curtis Hofs in Hartmannsdorf (Sachsen). Er war übrigens auch
einer der Tophengste, die hier in der Americana Stallion Alley
zu sehen waren.
Würde eine 225 die
Marke für den Sieg werden?
Rudi Kronsteiner, auch
NRHA-Weltrangenlisten-Bester der Jahre 2005 und 2007, musste angesichts
seiner aktuellen Spitzenposition in der Weltrangliste als der
zu schlagende Favorit für die Bronze Trophy angesehen werden.
Während der Americana-Pressekonferenz nahm er diese Rolle an,
wenngleich er natürlich auch betonte, wie schwer es werden würde.
Er selbst schätzte, dass es im Finale in Augsburg wohl um Scores
im Bereich von 225 gehen müsste, um den Sieg zu erringen. Als
ärgste Konkurrenten schätzte er unter anderem Uli Kofler mit Hot
Smokin Chex, Bernard Fonck, Nico Hörmann auf Chic Dual, aber auch
den Newcomer dieses Jahres, den Niederländer Michel Sandyck –
speziell mit Diamond Cat Fifty – ein. „Aber auch alle anderen
Reiter können hier gewinnen, das gesamte Starterfeld vertritt
eine außergewöhnliche Klasse“, so Kronsteiner.
Eine Erfolgsgeschichte:
Kerstin Grosse und Hot Smokin Chex
Einer dieser Gegner:
Hot Smokin Chex und Uli Kofler – ein in der Reining-Szene mehr
als bekanntes Paar. Dahinter steht Kerstin Grosse, zusammen mit
ihrem Mann Betreiber des Curtis-Hof in Hartmannsdorf/Sachsen.
„Wir haben uns vor geraumer Zeit entschieden, die Pferde bei uns
selbst zu halten. Dann aber wollte ich noch viel mehr zum Umgang
mit Pferden leben“, so Kerstin Grosse. Die Entscheidung fiel auf
Martin Kreuzer, der seine Horsemanship Academy auch auf der Americana
vorstellte. Dann fiel als nächster Schritt die Entscheidung, sich
auch einen eigenen Quarter-Hengst anzuschaffen. „Und wenn, dann
wollten wir einen richtig Guten.“ Kerstin Grosse bat Martin Kreuzer
und Jean-Claude Dysli, sich nach einem entsprechenden Pferd in
den USA umzusehen.
Ende 2006 war es soweit.
„Eigentlich war noch gar nicht offiziell, dass Hot Smokin Chex
zum Verkauf stand. Umso schneller haben wir zugeschlagen. Innerhalb
von zwei Tagen war alles klar.“ Das war Januar 2007, und Mitte
2007 war der Hengst dann in Deutschland. So ist dieses Jahr das
erste, in dem er hier promoted werden kann. „Wir haben uns dann
wiederum entschieden, dass Pferd in der Regel bei Martin Kreuzer
zu halten – und haben uns zudem entschieden, ihn zu Uli Kofler
ins Training zu geben. In dieser Zeit steht er dann auch bei ihm
im Raum München. Ich bin sehr froh über diesen Entschluss, denn
er erreicht seine Erfolge auf eine sehr pferdegerechte und nachhaltige
Weise.“
Das lässt sich in Erfolgen
belegen: Uli Kofler führte den siebenjährigen Hot Smokin Chex,
2004 auch Dritter der NRHA Futurity Open, bei der Körung zur Traumnote
von 8,4 und erreichte bei Turnieren immer vorderste Plätze. „Ein
Pferd kann nicht jedes Mal gewinnen, aber diese Konstanz ist schon
beeindruckend und deutet auf Qualität hin“, so Kerstin Grosse.
Unter anderem wurde Hot Smokin Chex dieses Jahr in Borkeberga/Schweden
NRHA European Champion.
Danach war er mit Stand
vom 17. August 2008 Zweiter der Weltrangliste, dem Papier nach
also der große Widersacher für Uli Kofler in der NRHA Bronze Trophy
bei der Americana. „Das haben wir aber nicht weiter verfolgt und
ihn nicht weiter geshowt, wir haben uns ganz auf die Americana
konzentriert.“ Und deswegen auch eine andere schwere Entscheidung
getroffen: Uli Kofler hätte mit Hot Smokin Chex auch für Italien
bei der Weltmeisterschaft starten dürfen. „Doch für uns und unsere
Ziele war die Americana wichtiger, deswegen haben wir auch darauf
verzichtet. Wer weiß, vielleicht haben wir ja später noch einmal
die Chance, bei der WM dabei zu sein“, so Kerstin Grosse.
Vorlauf
Rudi Kronsteiner
reitet Spat King Delmaso mit einer 224 an die Spitze im Go
Die NRHA Bronze Trophy
Open ist traditionell eine der bekanntesten und wichtigsten Prüfungen
der Americana. Die mit 30.000 Euro added dotierte Open spielt
eine bedeutende Rolle auf dem Weg zum jeweiligen NRHA World Champion.
33 hochkarätige Pferd-Reiter-Kombinationen gingen in den Vorlauf,
17 schafften es ins Finale – wofür mindestens ein Score von 217
nötig war. Dies entsprach auch in etwa dem Niveau der beiden Americanas
davor.
Und diese Prüfung versprach
einmal mehr große Spannung. Unter anderem trafen drei Pferd-Reiter-Kombinationen
aufeinander, die um den NRHA World Champion Titel in der Open
reiten: Rudi Kronsteiner mit Star Spangled Whiz, Bernard Fonck
mit The Rumble Bee und Uli Kofler mit Hot Smokin Chex.
Doch zunächst einmal
zurück zum Vorlauf, für den die Pattern 8 zu reiten war. Den gewann
der Österreicher Rudi Kronsteiner auf Spat King Delmaso (Bes.
Tatjana Steinbeisser, GER) mit drei Punkten Vorsprung vor dem
Zweitplatzierten. Zudem brachte er den NRHA World Champion 2007,
Chic N Roost (Bes. Priscilla Jacquard, FRA), mit einer 220 auf
Platz 7 und Star Spangled Whiz (Bes. Fabrizio Bevilacqua, ITA)
mit einer 218,5 auf Platz 13 des Vorlaufs. Damit entsprach er
fast exakt seinen eigenen Vorhersagen, die er gestern bei der
Pressekonferenz auf Anfrage der Medienvertretern äußerte.
Bei seinem Vorlaufs-Siegesritt
musste Rudi Kronsteiner auf Spat King Delmaso sogar noch einen
halben Penalty in den Spins nach rechts hinnehmen. Also hatte
der Ritt sogar das Potenzial für eine 225,5. Und auch in den Zirkeln,
speziell nach links, war noch Potenzial für mehr.
Uli Kofler, Bernard
Fonck und Grischa Ludwig punktgleich auf Platz 2
Mit einer 221 belegten
drei Reiner den zweiten Platz des Vorlaufs: Ulrich Kofler mit
NRHA European Affiliate Champion Hot Smokin Chex (Bes. Curtis
Hof), Bernard Fonck mit Bareckless Chick (Bes. Nicky Nietveld
Van Tende, BEL) und Grischa Ludwig auf The Great Guntini (Bes.
Greenway Stable, NED). Bernard Fonck und Grischa Ludwig haben
beide zwei Pferde im Finale. Fonck konnte The Rumble Bee (Bes.
Willy Geenen, BEL) auf Platz 7 reiten (220), Ludwig brachte Hollywood
Yankee Kid (Bes. Heike Nixdorf) mit einer 219,5 auf Platz 10.
Ebenfalls zwei Pferde
steuerte Volker Schmitt ins Finale. Der amtierende Deutsche Meister
ritt Jacs Ready to Slide mit einer 220,5 auf den fünften Platz
des Vorlaufs. Mit diesem Hengst im Besitz von Thomas Ehrenreich
gewann er letztes Jahr das NRHA Breeders Derby mit Rekordscore.
Außerdem brachte er Dun It For You (Bes. Irmgard Brendgens) mit
einer 218 auf Platz 14 im Vorlauf und damit ins Finale.
217 Punkte mussten
es für das Finale sein
Als weitere Finalisten
qualifizierten sich Oliver Stein, der den NRHA Breeders Derby
Champion 2008 SES Topsail Whiz (Bes. Steffi Zotti, AUT) mit einer
220,5 auf einen tollen fünften Platz reiten konnte, Markus Schöpfer
(ITA) mit Peptos Lil Bingo (Bes. Braam QH, NED, Platz 7 mit Score
220), Nico Hörmann mit Kai Thielks Olenas Diablo Star (219,5 /
Platz 10), Patrice St-Onge mit Mister Hollywood Nic (Bes. Jacpoint
QH, AUT, 219,5 / Platz 10), Morey Fisk mit Ruf Dun It (Bes. Frank
Huchzermeier, 217,5 / Platz 16) und Riccardo Nicolazzi mit Roseanne
Sternbergs Frozen Slide (217 / Platz 17).
Es war also ein Score
von 217, der zum Einzug ins Finale nötig war!
Das Finale um die NRHA
Bronze Trophy Open findet morgen Abend im Rahmen der großen Abendshow
„Reining at its Best“statt. Dann wird sich zeigen, wer die meisten
Rerseven hat, um vielleicht noch ein Schüppchen draufzulegen.
Auf jeden Fall gilt: Hop oder Top. Spannung ist garantiert“
Finale
„Das stärkste Teilnehmerfeld
in Europa“
35.441,89 Euro – das
war das Preisgeld der Bronze Trophy Open 2008 bei der Americana.
Und alleine 8.151 Euro davon standen für den Sieger bereit. 17
Starts von 12 Reiter aus fünf Nationen – 16 Quarter und ein Paint
– 15 Hengste, ein Wallach und eine Stute hatten es ins Finale
geschafft. Die Spannung war förmlich greifbar, so knisterte es
in der Schwabenhalle, als die Abendshow „Reining at its best“
zu ihrem Höhepunkt kam.
„Es war das stärkste
Teilnehmerfeld in Europa. Die Klasse dieser 17 Reiter und Pferde
des Finales wird nur noch von wenigen Turnieren in den USA getoppt“,
meinte Richterin Christine Auch kurz nach dem Endlauf begeistert.
„Die Reiter hatten schon im Go alles geben müssen – und heute
Abend setzten sie alles auf eine Karte. Bei dem einen hat das
sehr gut geklappt, bei dem anderen leider nicht“, meinte die Richterin.
Riccardo Nicolazzi
eröffnet den Endlauf
Als erster Starter
kam der Italiener Riccardo Nicolazzi in die Arena. Er stellte
die einzige Stute des Teilnehmerfeldes vor: die fünfjährige Frozen
Slide im Besitz der Britin Rosanne Sternberg. Er kam zunächst
nicht gut ins Rollen. Nach eher verhaltenen Zirkeln nach Links
in der Finalpattern 5 überdrehte er den Linksspin – und in den
Rechtszirkeln gab es Minus, weil sein Pferd zum falschen Zeitpunkte
wechseln wollte. Dann aber kamen Riccardo Nicolazzi und Frozen
Slide ins Rollen: Plus 1 im Rechtsspin und auch alle restlichen
Manöver im Plus – so kam der Italiener noch auf einen Score von
220,5, die erste Marke dieses Finals. Es sollte am Ende den achten
Rang bedeuten.
Weiter ging es mit
Morey Fisk auf Ruf Dun It. Er holte auf dem siebenjährigen Quarter-Hengst
vor allen in den Spins Pluspunkte – Richter Ronald Sharp ging
hier im Score bis plus 1,5. Dagegen war in den Zirkeln zu viel
„Handarbeit“ im Spiel und auch der letzte Stop klappte nicht richtig
– Score 218.
Neuer Topscore durch
Volker Schmitt
Vor allem dank seiner
Stops kam Steffen Breug auf Little Whiz Chic als dritter Starter
zu einem Score von 221,5. Diesen neuen Highscore toppte aber direkt
der nächste Starter: Volker Schmitt bei seinem ersten Finalstart
auf dem sechsjährigen Dun It For You zu einem halben Zähler mehr:
222. Weiche Stops und eine sehr harmonische Vorstellung brachten
ihm einen Pluspunkt nach dem anderen. Merkwürdigerweise zog ihm
einer der drei Richter im Rechtszirkel und der Figure Eight je
einen ganzen Penalty ab – trotzdem aber der neue Highscore. Die
222 Punkte sollten an Ende zum feinen fünften Rang reichen.
Star Spangled Whiz
muss sich geschlagen geben
Weiter ging es mit
Rudi Kronsteiner auf dem ersten seiner drei Finalpferde: dem zu
Beginn dieser Prüfung die NRHA-Weltrangliste anführenden Star
Spangled Whiz. Aber wie schon im Vorlauf blieben Rudi Kronsteiner
und Star Spangled Whiz unter ihren Möglichkeiten. Gleich im ersten
Linkszirkel setzte es bei allen Richtern zwei ganze Penalties,
da war kein Sieg mehr drin. Da nutzte etwa auch der traumhafte
und mit plus 1,5 zu belohnende Rechtsspin nichts mehr, zumal auch
die Stops unter Erwartung blieben. Am Ende der Score: 217,5 und
„nur“ der 12 Platz in der Endabrechnung.
Jetzt kam Grischa Ludwig
erstmals zum Finale in die Arena. Auf dem siebenjährigen Hollywood
Yankee Kid zeigte er im Rechtsspin das schönste Manöver und kam
in der Endrechnung auf 217 Punkte. Mit dem kanadischen WM-Reiter
Patrice St.-Onge ging es weiter. Doch er überdrehte auf Mister
Hollywood Nic den zweiten Spin und ließ so wichtige Punkte liegen.
Die prima zwei letzten Stops kamen zu spät, um über eine 220 hinauszukommen
– am Ende war es der neunte Rang.
Nico Hörmann stellte
mit dem achtjährigen Olenas Diablo Star das älteste Finalpferd
vor. Nach einem Penalty 5 im Rechtszirkel aber war er leider aus
dem Rennen – Score 192,5.
Weiterer Mitfavorit
scheitert
Jetzt war es der zweite
große Mitfavorit, der antrat: Das zu Beginn dieser Prüfung zweitplatzierte
Duo der NRHA-Weltrangliste: The Rumble Bee unter dem Belgier Bernard
Fonck. Aber zwei ganze Penalties im Rechtszirkel, da war die Chance
auf den Americana-Sieg auch für diese Reiter-Pferd-Kombination
dahin. Score: 215. Aber Bernard Fonck hatte ja noch ein zweites
Eisen im Feuer… Apropo Eisen: Beide Pferde von Bernard Fonck verloren
im Finale ein Eisen. The Rumble Bee beim letzten Stop und auf
seinem zweiten Pferd im vorletzten Stop. Aber da kommen wir ja
noch drauf zu sprechen.
Markus Schöpfer
übernimmt die Führung
Der Italiener Markus
Schöpfer versuchte nun auf Peptos Lil Bingo sein Glück. Auf dem
Sechsjährigen sammelte er Plus um Plus und wurde am Ende mit 222,5
Punkten belohnt. Das war der aktuelle neue Topscore. Und am Ende
der vierte Rang. So gar nichts klappte bei Rudi Kronsteiners zweitem
Finalauftritt. Viel Horsemanship bewies er, als er auf Chic N
Roost die Prüfung entsprechend vor dem Rechtsspin vorzeitig beendete.
Jedem Finalreiter
seinen eigenen Song aufgelegt
Nun versuchte sich
Oliver Stein auf SES Topsail Whiz. Mit der Zügelhand auf Höhe
der Pferdeohren ging es in die Zirkel, „Highway to Hell“ pushte
ihn bei seinem Ritt, der schließlich mit einer 219 bewertet wurde.
Eigentlich hätte Oliver Stein noch einen zusätzlichen Bonus für
den künstlerischen Ausdruck verdient gehabt: Er schaffte es, seine
Vorführung exakt mit dem letzten Takt des von ihm gewählten Liedes
zu beenden. Übrigens war das ein Novum: Jeder der Finalreiter
hatte seinen eigenen Song auswählen dürfen.
Zweiter Auftritt von
Volker Schmitt: Auf Jacs Ready To Slide scorte er konsequent im
Plus und holte sich 221,5 Punkte. Grischa Ludwig fing sich auf
dem Paint The Great Guntini leider einen 5er Penalty im Roll-Back
des ersten Stops und kam so nicht über eine 206 hinaus.
Jetzt waren noch drei
Reiter beim Doorman, und noch führte Markus Schöpfer. Es sollte
nicht so bleiben.
Uli Kofler übernimmt
Führung
Zwei der am meisten
gehandelten Favoriten hatten es in diesem Finale nicht nach ganz
vorne geschafft, jetzt kam der dritte Mitfavorit in die Arena:
der Italiener Uli Kofler auf Hot Smokin Chex – im Besitz der Familie
Grosse vom Curtis-Hof in Sachsen. Ein erster leicht überdrehter
Spin nach links brachte ihm Minus ein und auch ein Fast-Kick in
der Figure-Eight kosteten Punkte – sonst aber ein klasse Ritt
mit ganz viel Ausdruck mit einem Plus-1,5-Stop als vorletztes
Manöver. Der Score…222,5 – neuer Topscore!
Neuer Highscore
für Bernard Fonck
Der vorletzte Starter:
Bernard Fonck, nun auf BA Reckless Chick. Ein von ihm selbst gezüchteter
Quarter-Wallach. Er zeigte die tollsten Spins des Finales, plus
1,5 hier. Plus ½ gab es in den Spins, die Figure Eight mit einer
0 im Score abgeschlossen. Plus 1 im ersten Stop, null bis plus
½ im zweiten Stop, bei dem BA Reckless Chick ein Eisen verlor
– und noch mal plus 1 im letzten Stop. Spannung. Dann die Durchsage:
der Score…228! Top-Score! Und der Sieg in dieser Bronze-Trophy
der Americana.
Dritter Platz für
Rudi Kronsteiner
Den konnte auch Rudi
Kronsteiner als letzter Starter nicht mehr verhindern. Bei seinem
dritten Finalstart showte er den Vorlaufssieger Spat King Delmaso.
Zum Song TNT von AC/DC glänzte er vor allem bei den Stops, während
die Zirkel eher bei null bleiben. Der Österreicher erhielt 224,5
Punkte. Das war der dritte Platz und eine kleine Entschädigung
für das Pech bei den anderen beiden Finalritten.
Natürlich war die Freude
bei Bernard Fonck riesig. Der 35-jährige WM.Teilnehmer war, wie
er selbst erklärte, „ein bisschen nervös vor dem Start“. Auch
Richterin Christine Auch erklärte: „Der hat uns gar nicht wahrgenommen,
so war er auf seinen Ritt fixiert.“ BA Reckless Chick ist fünf
Jahre alt, musste das vergangene Jahr nach einem Sehnenproblem
komplett pausieren. Seit Januar ist der Wallach wieder im Training,
zum Zeitpunkt der Americana war er etwa Siebter der NRHA-Weltrangliste.
„Ich bin sehr stolz. BA Reckless hat alles gegeben. Er ist ein
wirklich gutes Pferd“, freute sich Fonck. Kerstin Grosse, die
Besitzerin des Zweitplatzierten Hot Smokin Chex, war es ebenfalls:
„Uli Kofler war zwar etwas traurig. Aber ich bin total zufrieden.
Mit dem Ritt, mit Uli und vor allem auch mit der Americana. Das
ist wirklich klasse, was hier abgeht.“
Endergebnis der
Bronze Trophy
1. Bernard Fonck
BA Reckless Chick 228
2. Uli Kofler
Hot Smokin Chex 225,5
3. Rudi Kronsteiner
Spat King Delmaso 224,5
4. Markus Schöpfer
Peptos Lil Bingo 222,5
5. Volker Schmitt
Dun It For You 222
6. Steffen Breug
Little Whiz Chic 221,5
6. Volker Schmitt
Jacs Ready To Slide 221,5
8. Riccardo Nicolazzi
Frozen Slide 220,5
9. Patrice St.-Onge
Mister Hollywood Nic 220
10. Oliver Stein
SES Topsail Whiz 219
11. Morey Fisk
Ruf Dun It 218
12. Rudi Kronsteiner
Star Spangled Whiz 217,5
13. Grischa Ludwig
Hollywood Yankee Kid 217
14. Bernard Fonck
The Rumble Bee 215
15. Grischa Ludwig
The Great Guntini 206
16. Nico Hörmann
Olenas Diablo Star 192,5
17. Rudi Kronsteiner
Chic N Roost 0
Und das waren die
Songs der Finalreiter:
Riccardo Niccolazi
AC/DC Thunderstroke
Morey Fisk
Kid Rock Cowboy
Steffen Breug
Rascal Flatts
Live Is A Highway
Volker Schmitt
ZZ Top La Grange
Rudi Kronsteiner
Michael Jackson Thriller
Grischa Ludwig
Kiss I was made for loving you
Patrice
St.-Onge
Yellow The Race
Nico Hörmann
Robbie Williams Let me entertain you
Bernard
Fonck Survivor
Eye of the Tiger
Markus Schöpfer
Lynyrd Skynyrd Sweet Home Alabama
Rudi Kronsteiner
Kid Rock All Summer Long
Oliver Stein
AC/DC Highway to Hell
Volker Schmitt
Def Leppard Let`s Get Rocked
Grischa
Ludwig ZZ Top
Sharp Dressed Man
Uli Kofler
U2 Vertigo
Bernard Fonck
Natalia I`ve only begun to fight
Rudi Kronsteiner
AC/DC TNT
NR 21 NRHA Bronze
Trophy Non-Pro
Doppelsieg für Andrea
Castrucci im Vorlauf
Jüngste Finalistin
ist neun Jahre alt: Marie Christin Schranz aus Österreich
14 der 23 Starter im
Vorlauf um die mit 5.000 Euro added dotierte Non-Pro Bronze Trophy
schafften es ins Finale. Bester Reiter des Go Rounds war Andrea
Castrucci (Italien), der seinen 8-jährigen Quarter-Hengst Skeets
Dun auf eine 218 ritt. Dabei konnte er insbesondere in den Spins
und Stops Pluspunkte sammeln. Skeets Dun (von Hesa Sonofa Dun)
ist den Besuchern der Weltreiterspiele 2006 in Aachen noch wohlbekannt.
Mit Dario Carmignani im Sattel gewann er damals Mannschafts-Bronze
und wurde Zehnter im Einzelfinale. Auch mit seinem Besitzer Andrea
Castrucci war er vielfach erfolgreich (u.a. Siebter bei CRI in
der Schweiz). Andrea Castrucci ritt zudem seinen MRH Chisum mit
einer 216,5 auf den zweiten Platz.
Den dritten Platz im
Vorlauf errang mit einem Score von 215,5 die Belgierin Cira Baeck
mit Whizashiningwalla BB. Sie ist amtierender NRHA World Champion
in der Non-Pro und führt auch derzeit die Weltrangliste mit Peek
A Boom an. Mit dem 5-jährigen Whizashiningwalla BB liegt sie momentan
auf Platz 5 in der Non Pro Weltrangliste.
Bester deutscher Teilnehmer
war Clemens Sinnreich, der es mit seinem 12-jährigen Hengst SR
Malbec Chex auf einen Score von 212,5 brachte. Den fünften Platz
im Go teilten sich Sabrina Adam mit HA Cherokee Steady und Priscilla
Jacquard (FRA), die Chic N Roost ritt – den Hengst, mit dem Rudi
Kronsteiner vergangenes Jahr die Mallorca Bronze Trophy gewann
und NRHA World Champion Open wurde. Beide erzielten 212 Punkte.
Die weiteren Finalisten
waren: Angelika Warg mit Genuine Black Jack (210), Sabine Stegmair
mit Spat of Britton (209), Sylvia Maile mit LQ Honey (208,5),
Marlene Wimmer mit Top Elite Jac (208), Jasmin Baur mit Pocos
Leo Boy (206), Alexandra Witt (ITA) mit Joe Bar Dun (202), Marie
Christin Schranz (AUT) mit Smartin Spirit (201,5) und nochmals
Priscilla Jacquard (FRA) mit Gunnersaurus Rex, dem einzigen Paint
Horse dieses Feldes (201,5).
Besonders bemerkenswert
war die Leistung von Marie Christin Schranz: mit ihren neun Jahren
ist sie die jüngste Reiterin dieses Finalistenfeldes. Marie Christin
kommt aus Unterwaltersdorf südlich von Wien und war mit dem Smartin
Off-Sohn Smartin Spirit vergangenes Jahr bereits NRHA European
Champion in der Klasse Youth 13 & under. Smartin Spirit wurde
von Vern Sapergia ausgebildet.
Finale
Vorlaufsbeste Cira
Baeck gewinnt das Finale souverän
Die NRHA Lawson Bronze
Trophys auf der Americana blieb dieses Jahr völlig in belgischer
Hand. Nach Bernard Foncks Sieg in der Open baute Cira Baeck die
belgische Dominanz am letzten Americana-Tag noch weiter aus, indem
sie die Non-Pro Trophy für sich entschied. Mit dem 5-jährigen
Hengst Whizashiningwalla BB war die NRHA-Weltranglistenerste in
der Non-Pro als Drittbeste aus dem Vorlauf gekommen. Im Finale
zog sie dann mit einem Klasseritt souverän an die Spitze. 221
Punkte gaben die Richter für ausgezeichnete Zirkelarbeit und super
Spins und Stops. 2.201 Dollar gab es für den Sieg in dieser Klasse.
Whizashiningwalla BB lag vor der Americana bereits auf Platz 5
in der Non Pro Weltrangliste.
Reserve Champion wurde
mit einem Score von 218,5 der Vorlaufsbeste Andrea Castrucci mit
dem 8-jährigen Skeets Dun. Auf Platz 3 folgte mit nur einem halben
Punkt Abstand Marlene Wimmer als beste deutsche Reiterin auf dem
8-jährigen Wallach Top Elite Jac. Vierter wurde Clemens Sinnreich
mit SR Malbec Chex (217,5). Platz 5 ging nochmals an Andrea Castrucci
– diesmal mit MRH Chisum (215) vor Angelika Warg auf Genuine
Black Jac (213), Sabrina Adam auf HA Cherokee Steady (210,5) und
Sabine Stegmair auf Spat of Britton (210). Alexandra Witt und
Joe Bar Dun kamen auf Platz 9, Jasmin Baur und Pocos Leo Boy auf
Platz 10, Sylvia Maile und LQ Honey auf Platz 11. Zwölfte wurde
die Französin Priscilla Jacquard auf dem einzigen Paint Horse
des Feldes, dem Hengst Gunnersaurus Rex. Priscilla Jacquard ritt
zudem ihren Chic N Roost auf Platz 13 - zusammen mit der jüngsten
Reiterin dieses Feldes: Marie Christin Schranz und Smartin Spirit.
NR22 NRHA Bronze
Trophy Limited Open
Bronze Trophy geht
an Ricky Bordignon und The Little Fighter
Die NRHA Bronze Trophy
Limited Open wurde Class in Class mit dem Go Round der Bronze
Trophy Open gelaufen. 27 Pferd-Reiter-Kombinationen hatten hierfür
gemeldet. Verdienter Bronze Trophy Champion in dieser Klasse wurde
der Italiener Ricky Bordignon mit seinem Palominohengst The Little
Fighter. Die beiden beeindruckten insbesondere durch ihre schönen
Spins und mit der Arbeit auf den Zirkeln und verließen die Bahn
mit einer 219.
Reserve Champion wurde
mit einer 218 der Schweizer Christoph Seiler mit Smart Little
Steady (Bes. Gabriela Küng). Dritter wurde der Südtiroler Luis
Kompatscher mit seinem Hengst Be on Edge (215,5), vor Ricky Bordignon
mit ARC Doc Red Oak (Bes. Marzia Gnutti, ITA/215), Maik Bartmann
mit Jutta Weckmüllers BV Smart Innuendo (214), Anna Limmer mit
Hesa San Jo (213) und Matteo Vedovato mit Skeets Dun (Bes. Andrea
Castrucci, ITA / 212).
„Americana - mehr
als nur eine Show“
„Ich freue mich sehr
über diesen Sieg,“ freute sich Ricky Bordignon. „Ich liebe diese
Veranstaltung. Die Americana ist nicht einfach nur irgendein großes
Turnier, sondern etwas ganz Besonderes.“
Ricky Bordignon, der
auf der Anlage von Giraudini Quarter Horses in der Nähe von Rom
trainiert, ist selbst fast schon ein Stück Americana-Geschichte.
Er war auf jeder Americana dabei und auf jeder einzelnen erfolgreich.
Viele erinnern sich noch an seine ganz frühen Ritte, als er noch
erfolgreich Barrel Race und Pole Bending ritt. Dann sein großer
Auftritt mit dem bekannten italienischen Hengst Snapper Cal Bar,
mit dem er das Americana Cutting Open gewann. Er war Junior Western
Pleasure Champion und vielfach Finalist in den großen Cutting-
und ReiningWettbewerben dieser Veranstaltung. Auch in den Abendshows
war er mehrfach aktiv, sei es als Freestyle Reining Champion oder
als Mit-Akteur in der Motorrad-Stuntshow vor zwei Jahren. „Es
ist nicht einfach, hier zu gewinnen“, so der Trainer, der auch
mehrere Richterkarten besitzt und in diesem Jahr als erster europäischer
Richter den AQHA Youth World Cup richtete. „Der Wettbewerb ist
sehr groß und das Umfeld einer großen Messe stellt auch besondere
Anforderungen, aber es ist schon etwas ganz Besonderes, vor so
großem Publikum zu reiten.“
NR 11 NRHA Reining
Maturity Open 5 years & older
Jonathan Gauthier
mit Nimble Star vorn / Rudi Kronsteiner auf Gunnersaurus Rex Zweiter
39 Pferd-Reiter-Kombinationen
waren für die NRHA Reining Maturity Open (5 years & older)
gemeldet. Die zwölf besten schafften es ins Finale. Die Topreiter
dieses Vorlaufs lagen am Ende nur um jeweils einen halben Punkt
auseinander. Den Go round konnte der Kanadier Jonathan Gauthier
mit Nimble Star für sich entscheiden. Der Score: 218. Der 7-jährige
Quarter Horse Hengst (von Smart Starbuck), der in diesem Jahr
bereits die Lawson Bronze Trophy auf der Bayerischen Meisterschaft
gewann, ist im Besitz von Claudia Haselsteiner (Österreich).
Mit nur einem halben
Punkt Abstand lag Rudi Kronsteiner (AUT) mit dem 6-jährigen Paint
Horse Hengst Gunnersaurus Rex auf dem zweiten Platz (217,5).
Der Gunner-Sohn ist im Besitz der Französin Priscilla Jacquard,
der auch der amtierende NRHA World Champion Chic N Roost gehört.
Platz 3 teilten sich Nico Hörmann mit Olenas Diablo Star (Bes.
Kai Thielk) und der Kanadier Patrice St-Onge mit Mister Hollywood
Nic (beide 217). Der 6-jährige Hengst, der im Besitz von Jacpoint
Quarter Horses (AUT) ist, wird mit Patrice St-Onge auch auf der
Weltmeisterschaft Reining in Italien starten. Fünfter wurde mit
einer 216,5 Grischa Ludwig mit The Great Guntini (Bes. Greenway
Stable, NED). Der Baden-Württemberger ritt zudem Heike Nixdorfs
Hollywood Yankee Kid mit einer 214 auf Platz 9 des Finales.
Den sechsten Platz
im Go teilten sich Riccardo Nicolazzi auf Froden Slide (Bes. Roseanne
Sternberg, GBR) und der Südtiroler Uli Kofler mit Hot Smokin Chex
(Bes. Curtis Hof) – beide mit einer 214. Achter wurde Clemens
Sinnreich auf SR Malbec Chex (214,5), der neunte Rang ging an
grischa Ludwig auf Hollywood Yankee Kid (214). Auf dem zehnten
Platz des Vorlaufs lag Philipp Martin Haug mit Rooster Bunny (212,5).
Die 5-jährige Stute, die im Besitz von Sabine Lagerbauer ist,
wurde auf Johannes Orgeldingers Mainriver Ranch in Texas gezüchtet
und war erst vor zwei Wochen FEQHA European Champion Junior Working
Cowhorse. Auf den elften Platz kamen punktgleich Michael Saupe
auf Boggieslilcrackerjac (Bes. Nicole Leibhard) und Gregg Lauder
mit Sweet Rooster Lena (Bes. Braam Quarter Horses, NED) – beide
kamen auf 212 Zähler.
Finale
Jonathan Gauthier wiederholte
seine Leistung aus dem Go und siegte in der Reining Maturity Open.
Er scorte auf Nimble Star eine 224. Um einen halben Punkt geschlagen
geben musste sich Uli Kofler auf Hot Smokin Chex (223,5). Dritter
wurde Nico Hörmann auf Olenas Diablo Star (218). Auf den vierten
Rang kam Philipp Martin Haug auf Rooster Bunny (217). Den fünften
Rang belegte Michael Saupe auf Boogieslilcrackerjac (215,5) vor
6. Grischa Ludwig auf The Great Guntini (214), 7. Gregg Lauder
auf Sweet Rooster Lena (213) und 8. Grischa Ludwig auf Hollywood
Yankee Kid (203).
NR 12 NRHA Maturity
Non-Pro 5 years and older
Erster Platz für
Tanja Mahnke auf MR BH Jac
Mit einer 220,5 gewann
Tanja Mahnke auf MR BH Jac die Maturity der Non-Pro`s souverän.
Ebenso klar platzierte sich Ingrid Vermeiren auf Roosters Trips
mit 217 Punkten als Zweite. Dritte wurde Sabrina Adam auf HA Cherokee
Steady (214,5). Als Vierte kam Marlene Wimmer auf Top Elite Jac
ins Ziel (213). Fünfte wurde Priscilla Jacquard auf Chic N Roost
(212) vor 6. Wendelin Herger auf Peppy San Winner (211,5), 7.
Sylvia Maile auf LQ Honey, 8. Stefanie Schuck auf MS Continental
Love sowie Fritz Stoll auf Wink Dun It, 10. Stefanie Steidle auf
Anuther Doc O Lena, 11. Marc Andries auf Diamond Lynea sowie Ran
Levi auf RC Sonita Whiz, 13. Sabine Stegmair auf Spat Leo Boy,
14. Jasmin Baur auf Pocos Leo Boy, 15. Marie Christin Schranz
auf Smartin Smartin Spirit.
NR 50 Reining
Futurity Open 3 years old
Tinsel Rey legt
unter Rudi Kronsteiner eine 217 vor
Rudi Kronsteiner führte
Tinsel Rey zum Sieg im Vorlauf der Americana Reining Futurity
Open 3 years old. Gleich als erster Starter setzte er die Marke
für das gesamte Feld. Für seine Vorstellung mit dem letzten Stop
als plus Eins im Manöver und dem finalen Höhepunkt seines Auftrittes
sicherte er sich einen Score von 217.
Bernard Fonck kam mit
seinen zwei Pferden gleichauf als Zweiter im Vorlauf durch die
Pattern. Jeweils 215,5 Punkte erreichte der Belgier sowohl auf
Sail On Top Whizard wie auch auf Twist With Mic. Und erneut Rudi
Kronsteiner wurde Vierter dieses Go: Auf Wimpys Step N Pretty
kam er zu 215 Punkten.
Ulrich Kofler qualifizierte
sich mit A Sparkling Sailor und 214,5 Punkten gleichauf mit Sylvia
Rzepka auf Bantam Whiz. Markus Schöpfer steuerte Smart Style Dunnit
mit 212,5 Punkte im Vorlauf. Jeweils eine 209,5 erreichten als
Achte Oliver Stein auf SES MR Boogi sowie Michael Sandyck auf
Smart Chic Ohoney. Weiter kamen auch: 10. Jonathan Gauthier auf
Ima Reinman (209), 11. Luis Kompatscher auf FS Bob Duo It (208),
12. Morey Fisk auf Really be Achex sowie Daniela Rösner auf Smart
Chico Boy (je 204).
Finale
Zweiter Erfolg für
Bernard Fonck mit Sail On Top Whizard
Nach dem Sieg in der
Bronze Trophy landete der Belgier in der Reining Futurity seinen
zweiten großen Erfolg. Hier stellte er den Hengst Sail On Top
Whizard vor. Er gewann mit einem Score von 224. Besonder der Rechtsspin
und die Stops begeisterten. Zur Belohnung gab es über 1.200 Euro
Preisgeld für den Sieg. Insgesamt wurden in dieser Prüfung über
5.100 Euro Preisgeld ausgezahlt.
Bernard Fonck hatte
zwei Zähler Vorsprung vor dem Zweiten: Rudi Kronsteiner mit Tinsel
Rey (222). Damit hatten diese beiden Reiter-Pferd-Kombinationen
ihre Plätze gegenüber dem Vorlauf zu dieser Prüfung getauscht.
Wie im Go schaffte Bernard Fonck aber auch wieder den dritten
Platz: Auf Twist With Mic kam er nun auf 218,5 Punkte. Auch für
ihn also ein deutlich höherer Score gegenüber dem Go.
Deutlich gesteigert
präsentierte sich Morey Fisk auf Really be Aechex. Mit 214,5 Punkten
kam er auf den vierten Rang vor Markus Schöpfer auf Smart Style
Dunnit (213). Sechster wurde Uli Kofler auf A Sparkling Sailor
(212,5) vor Sylvia Rzepka mit Bantam Whiz (212). Die weitere Platzierung:
8. Luis Kompatscher auf FS Bob Duo It (211), 9. Oliver Stein auf
SES Mr Boogi, 10. Daniela Rösner auf Smart Chico Boy, 11. Rudi
Kronsteiner auf Wimpys Step N Pretty, 12. Michel Sandyck auf Smart
Chic Ohoney, 13. Jonathan Gauthier auf Ima Reinman.
NR 51 Reining
Derby
Open 4 years old
Michel Sandyck im
Go Round vorne
Im Reining Derby für
4-jährige Pferde konnten sich in der Open elf von insgesamt 16
Startern fürs Finale qualifizieren. Bester Reiter des Vorlaufs
war mit dem Score 218 Michel Sandyck auf Diamond Cat Fifty (von
Like A Diamond). Besitzer des Hengstes ist Roy de Bruin, NED.
Michel Sandyck ritt zudem auch ein weiteres Pferd von Roy de Bruin
ins Finale: Royal Olena Whiz, der auf Platz 10 des Vorlaufs kam
– mit einer 209 punktgleich mit Francesca Baron (ITA) auf ARC
Turbine Ropers.
Auf Platz 2 im Go Round
kam der Südtiroler Luis Kompatscher mit seinem Hengst Be on Edge
(216,5) vor Uli Kofler mit der Stute Lady Buena Starlight (Bes.
Georg Herzog, AUT). Ihr Score 215,5. Vierter wurde Nico Hörmann
mit Gunners Chrome Son (214,5). Den fünften Platz teilten sich
mit einer 214 Bernard Fonck (BEL) mit Whizpirit Around und Markus
Schöpfer mit Snapplelite, gefolgt von Grischa Ludwig auf Pine
Starlight Cash (212,5), Rudi Kronsteiner auf Whizdom Shines (212)
und Vern Sapergia (CAN) auf Skeets Smart Chex.
Finale
Michel Sandyck und
Diamond Cat Fifty auch im Finale überlegen
Michel Sandyck und
Roy de Bruins Paint-Hengst Diamond Cat Fifty hatten bereits den
Vorlauf dominiert – nun setzten sie sich auch im Finale durch.
Schöne, saubere Zirkelarbeit und lange, weiche Stops bescherten
den beiden eine 221 und damit den Derby Champion-Titel. Es war
der zweite Erfolg der beiden innerhalb von acht Tagen, nachdem
sie Zweite auf der Rein-O-Mania Futurity geworden waren. Der 24-jährige
Michel Sandyck arbeitet seit 1 ½ Jahren bei Roy de Bruin, dem
u.a. auch der bekannte Hengst Coeur De Wright Stuff gehört. Es
ist erst seine zweite Showsaison, doch kann der junge holländische
Trainer bereits auf beachtliche Erfolge verweisen. Unter anderem
war er mehrfach Niederländischer Meister und gewann das Rein-O-Mania
Derby 2008.
Mit nur einem halben
Punkt Abstand wurde Nico Hörmann mit Gunners Crome Son Zweiter.
Der Gunner-Sohn ist im Besitz von Karolien Hendrikse, NED. Platz
3 ging an Uli Kofler und Lady Buena Starlight – der Score: 219,5.
Mit dieser Stute im Besitz von Georg Herzog (AUT) war er auch
im Vorlauf bereits auf Platz 3. Vierter wurde Bernard Fonck mit
Tom Vandermots Whizpirit Around (218), gefolgt von Francesca Baron
(ITA) auf Giorgio Guidas ARC Turbine Ropers (217). Den sechsten
Platz teilten sich Rudi Kronsteiner auf Whizdom Shines (Bes. Rolf
Reinschmidt) und Grischa Ludwig auf Pine Starlight Cash (beide
214,5). Platz 8 ging an Vern Sapergia und Manfred Freys Skeets
Smart Chex (208,5) vor Markus Schöpfer mit Snapplelite (203).
NR 53 Reining
Derby
Non-Pro 4 years old
Cira Baeck zweimal
auf Platz 1 in der Non Pro
Im Non-Pro Derby hatten
sechs Starter gemeldet, die auch alle ins Finale kamen. Cira Baeck
aus Belgien schaffte, gleich zwei Pferde mit einer 214 auf den
ersten Platz zu reiten: Wimpys Pearl (Bes. Susy Baeck) und ihren
eigenen Wallach Gumpy Grumpy BB. Dritter wurde Shoham Yehezkel
(ISR) mit seiner Stute Wild Wicked Custom vor Lucas Grossrubatscher
(ITA) auf GVR Peppys Cocolino, Stefan Hölzl auf Cruisin in Starstyle
und Priscilla Jacquard (FRA) mit Wimpys Little Stepson.
Finale
Cira Baeck gewinnt
überlegen Non-Pro Derby
Reining Derby Champion
Non-Pro wurde überlegen die Belgierin Cira Baeck mit Gumpy Grumpy
BB. Der 4-jährige Wallach beeindruckte insbesondere durch seine
hervorragenden Spins, die allen drei Richtern ein +1 wert waren.
Nach einem sehr schönen letzten Stop stand der neue Derby Champion
Non-Pro fest. Mit einem Score von 220,5 Punkten lagen die beiden
neun Punkte vor dem Zweitplatzierten Stefan Hölzl mit Cruisin
in Starstyle (211,5). Auch der dritte Platz ging an Cira Baeck
– diesmal mit der Stute Wimpys Pearl. Vierter wurde Luca Grossrubatscher
(ITA) auf GVR Peppys Cocolino vor Shoham Yehezkel (ISR) auf Wild
Wicked Custom.
NR 30 NRHA Freestyle
Reining Open
Uschka Wolf gewinnt
als Bastian mit Fuchur aus der Unendlichen Geschichte
Uschka Wolf gewann
die NRHA Freestyle Reining Open. Sie kam als Bastian, dem Helden
aus der Unendlichen Geschichte, in die Arena. Und ihr Pferd Jacs
Smokey Maid war als der Glücksdrache Fuchur verkleidet – komplett
eingehüllt in Silberfolie. Und das Beste: Uschka Wolf zeigte ihre
Vorstellung ausschließlich mit einem Halsring geritten. Ihr verdienter
Score war eine 223,5.
Zweiter wurde der „brasilianische
Karnevalist“ Ricky Bordignon. Zu Samba-Klängen führte er The Little
Fighter künstlerisch zu einer 222,5. Sita Stepper überzeugte als
schwarz angemalte und mit Kraushaarschopf ausgestattete Kannibalin.
Zu afrikanischer Musik legte sie auf dem mit Knochen im Schopf
verzierten Blues Starlight eine 215,5 hin.
Zudem unterhielten
der „Hippi“ Markus Häberlin auf Spark Serendipity, „Ritter“ Jens
Kaschel auf Kilo San Jacolena und im „American Style“ Josefine
Stenquist auf Vics Eternal Popcorn das Publikum.
NR 31 NRHA Freestyle
Reining Non-Pro
Stefanie Schuck
siegt mit goldener Maske
Goldene Maske, schwarzer
Umhang, dazu monumentale Musik und eine gelungene sportliche Vorstellung:
Das war der Sieg für Stefanie Schuck auf MS Continental Love.
Ihr Score: 212. Zweite wurde zu spanischen Klängen Jasmin Gamsjaeger
auf International Jac. Sandra Häberlin unterhielt auf ML Sailynn
Dioak als Löwin und Monika Meiler zeigte sich auf Jamy Rietta
Star ohne Zaumzeug als zünftiger Bayerin im Dirndl.
RC 23 ERCHA Two-Rein
Open
Klasse Score von
294 für Markus Schöpfer
Nur vier Pferde traten
in der ERCHA Two-Rein Open an. Aber was für ein Ritt war das,
den Markus Schöpfer auf Peptos Lil Bingo zeigte: Er begeisterte
und bekam für seine Leistung einen hochverdienten Score von 294.
Diesem Ritt musste sich auch Philipp Martin Haug beugen, der als
Zweiter auf Rooster Bunny zu einer 285,5 kam. Staffan Nielsen
kam auf Har Peppys Holiday als Dritter durchs Ziel (262), Vierter
wurde Christoph Seiler auf Wheel Around Oak (256).
RC 24 ERCHA Novice
Rider
Schwedischer Erfolg
dank Stefan Edmann
Der Schwede Stefan
Edmann gewann die ERCHA Novice Rider. Er kam auf Tangys Painted
Pony zu einem Score von 279. Und ließ so um 1,5 Punkte den Italiener
Loris Raffagnato auf Bud In A Bottle hinter sich. Dritte wurde
Sabine Brasche auf Lil Peptorella. Die weitere Platzierung: 4.
Andrea Grassi auf OT Taris Boogie, 5. Marco Conte auf Ima Tanderstorm,
6. Beppe Trevisan auf Jacklight Swingo, 7. Manuela Heim auf Impress
Zip Coolman, 8. Antje Bartkowiak auf Bo Al Capone, 9. Massimo
Milano auf Chicory Chicory Doc.
RC 25 ERCHA Hackamore
Open 5 year old
Sieg für Markus
Schöpfer auf May Be Boom
Mit May Be Boom gewann
Markus Schöpfer die Hackamore Open 5 year old. Er schaffte einen
Score von 283,5. Zweite wurde Francesca Baron auf Genuine Redspot
(272,5) vor Tomas Barta auf Kaligoldenhighlander (271).
RC 90 ERCHA Reined
Cow Horse Futurity Open
Vorlauf Herd Work
Markus Schöpfer
legt los wie die Feuerwehr
Mit der Herd Work,
also dem Cutting-Teil, begann die Reined Cowhorse Futurity Open.
Das ist die Disziplin von Markus Schöpfer. Der Italiener gewann
diese Prüfung vor zwei Jahren bei der Americana nicht nur, sondern
kam damals auch als Zweiter durch das Ziel. Und er legte in der
Herd Work des Vorlaufs gleich wieder los wie die Feuerwehr. Sieben
Punkte Vorsprung! – so sicher gewann er diesen ersten von drei
Teilen dieser Futurity: Mit einem Score von 143 entschied er die
Herd Work auf Smart Style Dunnit für sich. Und auch der zweite
Rang ging im Tie an den Italiener: 136 Punkte schaffte Markus
Schöpfer auf Snapplelite – wie auch Francesca Baron auf ARC Turbine
Ropers. Der vierte Rang der Herd Work ging ebenfalls an Markus
Schöpfer, nun mit Sailin Sparkle (135). Diesen Platz t |